|
|
Willkommen im Club (LIMITED PREMIUM EDITION - Hardcover Buch / 48seitiges Booklet)
|
 |
| Listen-Preis |
: |
EUR 22,49 |
| Unser Preis |
: |
EUR 16,95 |
| Sie sparen |
: |
EUR 5,54 (25%) |
| |
|
|
| 3 Used |
: | from EUR 14,10 |
| 22 Neu |
: | from EUR 16,50 |
| |
|
|
| Verfügbarkeit |
: |
Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden |
|
|
 |
 |
 |
| Editorial Reviews: | |  |  | | Mit jedem Album sind Mia. bis jetzt ein Stück eingängiger geworden, ohne dadurch ihren unverwechselbaren Sound grundlegend in Frage zu stellen. Auch mit Willkommen im Club, dem Nachfolgealbum von Zirkus, mit dem der Band 2006 endgültig der Durchbruch gelang, tritt die Gruppe aus Berlin nicht auf der Stelle. Musikalisch vollführen Sängerin Mieze und ihre vier Mitstreiter auf den elf neuen Songs eine gelungene Gradwanderung zwischen Pop, Rock und Disco. Trotzdem klingt jeder Track nach wie vor zu 100 Prozent nach Mia., inklusive der gewohnt frechen und offenherzigen Texte. Die Band zaubert auch diesmal wieder einen Hit nach dem anderen aus dem Ärmel, allen voran die bereits als Single veröffentlichte Nummer Mein Freund, die Mia. wieder einmal von der besten Seite zeigt. Bei ihren Bemühungen, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln, ist das Quintett auch diesmal wieder ein großes Stück vorangekommen. Dass mancher Fan früherer Tage ihnen die Eingängigkeit von Stücken wie "Du" oder "Magisch" dabei ein wenig verübelt, dürften sie verschmerzen können. Natürlich ist Willkommen im Club nicht so politisch ausgefallen wie das zweite Album Stille Post, aber Mia. haben noch immer eine Menge Relevantes zu erzählen, sie verpacken ihre Botschaften 2008 nur deutlich subtiler, wie zum Beispiel beim Titel "Mausen", einem der besten Songs ihres vierten Longplayers. Vieles dreht sich inhaltlich diesmal um private Angelegenheiten, was aber die Relevanz ihrer Musik insgesamt nicht im geringsten schmälert. --Norbert Schiegl |  |
| Custom Reviews: | |
 |
|  | Als Mia. Fan bin ich natürlich voreingenommen, und war auch sher kritisch als ich die Berwertungen hier gelesen habe, aber ich habe es jetzt doch und finde es klasse! Selbst meine Freunde, die Mia. überhaupt nicht mögen finden es gut! Und das heißt ja schließlich schon was;) Also bloß nicht von Einzelmeinungen irritiernen lassen und einfach mal reinhören (obwohl ich beim reinhören auch wenig begeistert war), aber die Platte ist wirklich tiefgreifend und melancholisch, genau auf einer Linie.
| |  | Naja, ein bisschen enttäuscht bin ich ja schon.
Habe auch alle vorgegangene Alben von MIA. geliebt. Es sind die Melodien, die beim 2. mal hören wirken und sich beim 3. mal eingebrannt haben. Normalerweise sind auch immer 2 Lieder drauf, die einen richtig mitreißen, richtige Burner die einen Dopaminschub auslösen.
Bei 'Willkommen im Club' ist das nicht so. Beim 1. mal hören ein Einheitsbrei, beim 2. mal hören enttäuschend, weil sich am Einheitsbrei nichts geändert hat. Meiner Meinung nach fehlen die Ecken und Kanten. Kein Soul, keine Verzweiflung, kein überschäumendes Glück - Kein Gefühl das wie sonst so gut in Miezes Gesang mitschwingt und transportiert wird. Kein Höhepunkt auf dem Album, kein Lied welches besonders positiv heraussticht. Ich habe das Album jetzt 2 mal gehört, gestern das letzte mal und ich kann mich an keinen Song erinnern.
Natürlich ist das Album ein Muss für jeden MIA.-Fan. Schlecht ist es ja nicht. Es ist ein bisschen elektronischer geworden als die Vorgänger, Timtim hat ganze Arbeit geleistet. Jedoch muss ich allen MIA.-Einsteigern ersteinmal von 'Willkommen im Club' abraten. Damit man der MIA.-Manie verfällt, empfiehlt es sich auf jeden Fall eines der alten Alben zu kaufen.
Zusammenfassung: Nicht schlecht, jedoch keine Höhepunkte und lässt sich hören wie Geplätscher daher nur 3 Sterne - Mittelmaß!
| |  | Vom Zirkus in den Club und statt stiller Post erwartet man nun was Hieb- und Stichfestes? Kurze Antwort: Nö. Es ist offensichtlich, dass Mia. nicht mehr so kratzbürstig und kantig wirken, wie sie es auf ihrem Debut waren. Das brauchen sie auch nicht mehr. Vielmehr geht es jetzt darum, den eigenen Stil voranzutreiben und in die Masse zu tragen. Das gelingt Mia. auf jeden Fall. Musste man sich die Vorgängeralben erst schönhören, so findet man bei diesem Tonträger sofort Melodien und Textpassagen, die sich direkt ins Hirn fressen. Willkommen im Club ist eine sehr hörenswerte Mischung, die ganz ohne Krawall und experimentelle Spitzen auskommt. Mia. haben polarisiert und die Lager gespalten. Entweder fand man die Berliner Band richtig gut oder einfach nur grausam. Dazwischen gab es nichts. Dies kann sich mit Willkommen im Club ändern. Anfangs erschließt sich dem geneigten Hörer lediglich melodiöser Elektropop mit Rockanleihen. Wie die anderen Alben, zeigt auch dieser Silberling seine Glanzseiten erst nach mehrmaligem Hören. Die Tracks drehen Schleifen im Kopf und entfalten ganz langsam ihre Wirkung. Die Texte prägen sich ein und die Melodien laden zum träumen und singen und nachdenken ein. Eintönig? Keine Spur. Von uptempo bis chansonesqen Stücken ist die ganze Mia. Bandbreite vertreten. Willkommen im Club ist eine Einladung an Alle, die bunte Mia. Welt zu betreten. Folgt man ihr, liegt einem das ganze Repertoire zu Füßen, dass wir alle so an der Band schätzen. Sie haben sich mit dieser Platte nicht neu erfunden, daher nur 4 Sterne, aber sie beweisen, dass man auch mit konformeren Tönen seinen eigenen Stil beibehalten kann und Botschaften auch mit leiseren Tönen übermittelt werden. Wer nur plakative Demonstration versteht, wird mit dieser Platte nicht glücklich. Wer Lust hat hinzuhören, dem eröffenen sich Welten.
| | MIA.s bestes Album seit "Hieb & StichFEST" | |
|  | Als MIA.-Fan ist man natürlich voreingenommen - gegenüber den neueren Alben der Band gewöhnlich negativ, seit sie sich nach dem genial eigensinnigen ersten Album mehr und mehr dem Pop zuwenden. Aber nach dem mir persönlich zu uneinheitlichen "Stille Post" und dem streckenweise vielleicht etwas zu verspielten "Zirkus" legen MIA. ein Album vor, das wirklich unerwartete Qualitäten bietet: Es ist tanzbar, nimmt einen mit und das Überraschendste: Es ist düster!
Nach "Stille Post", wo sie auch nur noch in Ansätzen vertreten war, wich die Wut als Emotion aus MIA.s Musik und wurde durch einen verkopfteren und verherzteren Umgang mit Ablehnung und Enttäuschung ersetzt. "Willkommen im Club" nimmt diese Erfahrungen in sein Innerstes auf. Wo "Zirkus" noch glockenklar und offen daherkam, ist der "Club" deutlich hintersinniger. Angefangen beim Opener "Kapitän", ein Liebeslied darüber, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Gleichzeitig sind die Strophen aber angefüllt mit drängenden Disharmonien, irgendwas stimmt hier gar nicht und der Text verstärkt noch das Gefühl mit den Strand-Metaphern - die See ist unruhig, ein Sturm naht.
Insbesondere "Mausen" verkörpert diese Düsternis. "Die Katze lässt das Mausen nicht", "Lass deine Monster frei" - ein Sinn von Unwohlsein, sogar Gewalt, steht im Hintergrund. Diese Zeilen und die hervorragende Instrumentalisierung transportieren fundamental traumatische Selbsterfahrungen. Selbst das wohl direkteste Liebeslied, das abschließende "Die Aussicht", hat nichts mit grünen Wiesen, Schmetterlingen und Blümchen à la "Uhlala" zu tun, eher mit einem engen, langsamen Tanz im Zwielicht, ein glückliches Ankommen in der Dunkelheit.
Sie können sich vorstellen, wie enttäuscht ich war, als ich das offizielle Musikvideo zur Vorab-Single "Mein Freund" sah. Wieder lächelt Mieze unbekümmert sanft in die Kamera während sie singt, was eigentlich ein dramatischer Text von einem Menschen ist, der sich von seinen Dämonen einholen lässt. Es bleibt zu hoffen, dass die Band für zukünftige Singles die Düsternis ihrer neuen Schöpfung anerkennt und mit mehr Mut unheimlichere Videos schafft. Denn das Album hat ein düsteres Herz und das aber am rechten Fleck. Es ist MIA.s selbstsicherstes, einheitlichstes und zweifellos bestes Album seit "Hieb- & StichFEST" und musikalisch das beste, was ich von der Band seit der "Was es ist"-EP gehört habe.
| |  | Das neue Album von Mia. ist ihnen einfach hervorragend gelungen. "Willkommen im Club" klingt wie aus einem Guss. Die elektronisch angehauchten Lieder machen das Album zu einem wahren Hörgenuss - es toppt den Vorgänger "Zirkus" in allen Belangen. Alleine der Opener "Kapitän" ist schon ein Highlight des Albums, und "Mein Freund" ist sowieso der allerbeste Song des Albums, einfach ausgezeichnet. "Mausen" ist auch ein netter Song, nur ein bisschen lang geraten". "Du" und "100%" haben einen tollen Rhythmus, "Magisch" ist ein sehr guter Song, besonders gut gefällt mir "Deinetwegen", weil es auch ein bisschen aus der Reihe fällt. "Verfolger" ist ein Stück ohne Gesang, doch melodisch ist es ein absolutes Highlight des Albums. Großartig! "Glücksstern" ist ein kurzes, feines Lied, auch "Halt still" und "Die Aussicht" sind tadellos, sodass das Album fast so gut aufhört wie es anfängt. Der Gesang von Mieze Katz ist einzigartig, was auch einen Teil des Reizes des Albums ausmacht. Was gegenüber "Zirkus" auch besser geworden ist, ist die Tatsache, dass die Lieder kürzer geworden sind. Kein einziger Song dauert länger als 5 Minuten, auf "Zirkus" gab es haufenweise solche Monstersongs. Es gibt überhaupt keinen Ausfall, keinen Song, der nur durchschnittlich ist. 11 hervorragende Songs, was will man mehr. Absolut empfehlenwert!!!
Anspieltipps:
1. Mein Freund 2. Kapitän 3. Glücksstern 4. Die Aussicht 5. Deinetwegen
|  |
|
|