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24 - Season 6 (7 DVDs)

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Editorial Reviews: 
Fox 24 - Season 6, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.10.08
Zwanzig Monate nach der Auslieferung an die Chinesen am Ende der 5.Staffel erfordert der Kampf gegen den Terrorismus Jack Bauers Rückkehr. Mit ihm geht 24 und damit Kiefer Sutherland in eine dramatische sechste Auflage der besten Actionserie unserer Zeit.

Die Welt hat sich in den vergangenen knapp 2 Jahren verändert. Wayne Palmer, der Bruder des ermordeten Paul Palmer ist der neue Präsident. Eine Welle von blutigen terroristischen Anschlägen hat das Land erschüttert. Der Präsident sieht sich gezwungen ein Abkommen mit den Chinesen zu treffen. Gegenstand des Austausches ist Jack Bauer, der kurz darauf als scheinbar gebrochener politischer Gefangener aus der chinesischen Foltermühle in die Vereinigten Staaten ausgeflogen wird. Nach all dem was Bauer für sein Land zu ertragen bereit war, muss Palmer ihn schweren Herzens an den Terroristen Abu Fayed ausliefern, der mit Bauer eine private Rechnung zu begleichen hat. Im Gegenzug erhält die Regierung entscheidende Informationen über den Aufenthaltsort des Drahtziehers der Anschläge, eines gewissen Assad. Wer die früheren Staffeln von 24 kennt, der weiss natürlich, dass alles anders ist als es scheint. Bauers Auslieferung an Fayed ist nur der Aufgalopp für 24 spannungsgeladene, wendungsreiche Stunden. Ohne zuviel verraten zu wollen sei nur soviel gesagt. Die sechste Staffel beschert den Zuschauern, neben dem offensichtlichen Kampf gegen den internationalen Terrorismus, eine ganz besondere Form der Familienzusammenführung und eine vollkommen unerwartete romantische Wiedervereinigung. Das Autorenteam unter der Führung von 24-Erfinder Joel Surnow und Robert Cochran hat erneut die Herausforderung angenommen und das scheinbar unmögliche Wahr gemacht.

Das ganz spezielle Problem von 24 besteht in der permanenten Notwendigkeit der dramatischen Steigerung. Durch das ungeheuer intensive Format, die Komprimierung der Ereignisse auf einen Tag, ist es doppelt schwierig neben dem "Flow" an Action die Figurentiefe nicht ausser Acht zu lassen. In seinen schlechtesten Momenten hat die Serie dann auch etwas von der Bedeutungslosigkeit eines Computerspiels und es ist den Machern hoch anzurechnen, dass dies auch in der sechsten Auflage nur sehr selten der Fall ist. Im Gegenteil: es gelingt immer wieder, die "Tour de Force" der Hauptfigur glaubwürdig zu gestalten, und dass, obwohl von Anfang an die absurden Züge dessen was Jack Bauer da zu durchleiden hat jedem klar sein müssen. Die Serie löst das Problem durch Tempo, schon immer, und muss damit den Zuschauer in konstanter Spannung halten. Allerdings, 24 ist Kiefer Sutherland und umgekehrt, steht zu befürchten, ist Kiefer Sutherland mittlerweile 24, bzw. Jack Bauer. Das ganze Konzept würde ohne seinen Hauptdarsteller in sich zusammenbrechen. Es ist vielleicht die gigantischste "One Man Show" der Fernsehgeschichte. Auch in der sechsten Staffel ist der Materialaufwand gewaltig. Explosionen im Minutentakt, aufwendig inszenierte Actionsequenzen, tolle Settings. Dazu ein Cast, der an allen Ecken und Enden mit hervorragenden Darstellern gespickt ist. Auch wenn man nach jeder neuen Staffel glaubt dass es nicht mehr weitergehen kann: 24 ist wieder zurück und Fox hat bereits neue Staffeln geordert. Thomas Reuthebuch



Custom Reviews: 
Internierungslager, Atombomben und der Feind in der eigenen Familie
3 out of 5 stars.
Eine Serie verheerender Terroranschläge erschüttert Amerika und frisch angeblobte Regierung Wayne Palmer sieht sich zu außergewöhnlichen Maßnahmen gezwungen. Der Vertraute des Terroristenführers Amri Al-Assad, Abu Fayed hat der CTU jedoch ein Angebot unterbreitet, dass sie nicht ausschlagen können. Assads Aufenthalt im Tausch gegen Jack Bauer, der zu einem hohen Preis nur für diese Chance aus chinesischer Folterhaft freigekauft wurde. Fayed will Bauers Leben, um Rache für den Tod seines Bruders zu nehmen, der in Folge eines Verhörs durch Jack gestorben ist...

Jack is back... again... and again.... and again, genau genommen zum vierten Mal, denn außer in Season 1 und 3 war er an den längsten Tagen seines Leben nie wirklich im Dienst. Unwillkürlich fragt man sich dabei, wie oft denn dieser Mann noch zurück sein kann, um den Tag und die Welt bzw. vor allem die USA zu retten. Die Bedrohungsszenarien und Verschwörungen sind größtenteils bereits aufgebraucht und spätestens seit Season 4 hat man begonnen immer mehr Wiederholungen einzubauen. Nachdem sich das Gefahrenpotential seit dem ersten Palmer-Attentat bis zu Nuklearwaffen hochgeschaukelt hat, darf auch Season 6 nun keinen Schritt mehr zurücktreten und muss dem Zuschauer den nuklearen Holocaust als mögliche Konsequenz vor Augen führen, sollte Jack Bauer scheitern.

Neu ist allerdings die von anfang sehr starke innenpolitische Spannung im Weißen Haus, besonders zwischen Karen Hayes und Tom Lennox. Was in den anderen Staffeln nur gegen Ende eine bedeutende Rolle spielte, hier zieht sich der politische Konflikt zwischen den liberalen und konservativen Kräften der Regierung Präsident Palmer II. durch die gesamte Staffel. Besonders bei den Ausbrüchen von Gewalt gegenüber Arabern fühlt man sich an die Seasos 2 und 4 erinnert, doch diesmal wird das Verhalten der Bevölkerung auch staatlich kanalisiert. In Internierungslagern soll die gesamte aus dem mittleren Osten stammende Bevölkerung eingefangen werden, um die Terroristen unter ihnen, an weiteren Anschlägen zu hindern, ein Vorgehen dass Mastermind Tom Lennox mit der Internierung von Japanern während des Zweiten Weltkriegs vergleicht. Vom Willen der Bevölkerung und den Rückhalt Lennox Maßnahmen in der allgemeinen Meinung erhält man kaum etwas zu sehen, ein Großteil der Handlung spielt sich auf höchster administrativer Ebene ab, von den Wirkungen sieht man sehr wenig, später sogar gar nichts mehr.

Zuviele solcher bürokratischen Konflikte werden allerdings nur mangelhaft gelöst und überhastet zu einem Ende gebracht, ähnlich wie eine der sich durch die gesamte Staffel ziehenden Handlungen, über die Hintermänner Charles Logans zwar viele Auflösungen bringt, jedoch die Motive weitgehend im Dunkeln lässt. Irgendwie hat man sich verrannt, das 24-Konzept aus Politik, Drama, Action und Gewalt schlussendlich überreizt und damit die Glaubwürdigkeit oder auch Logik des Plots der reinen Effekthascherei geopfert. Das Versprechen, dass Season 6 zumindest anders an die Dinge herangehen würde, konnte nicht gehalten werden. Mehr als eine Rasur braucht es nicht und Jack ist wieder ganz der alte, fast wie in Season 2. Kaum ist der Bart ab, kann Jack wieder foltern und schießen, ohne dass ihn irgendwelche Verletzungen behindern würden.

Jack ist trotz aller Widerstände ganz der alte, er hat sich nicht wirklich weiterentwickelt, bis auf die sichtbaren Folterspuren an seinem Körper. Dabei wurde er zuletzt mehrfach verraten und vom Präsidenten wie ein Bauer im Schachspiel geopfert, er ertrug es mit professioneller Kälte, der Dank der Guten in der Administration ist ihm genug. Kiefer Sutherlands Charakter hätte allerdings mitlerweile weit mehr Tiefe verdient, die in der Staffel jedoch aufgrund der ewigen Gleichförmigkeit seiner Figur nur zum Teil zu wirken vermag. Ob es an den Schauspielern, den Drehbüchern oder Regieanweisungen liegt, den Darstellungen fehlt es immer wieder am nötigen Biss. DB Woodside spielt Wayne Palmer teilweise erheblich zu lässig, wobei er eher an einen Basketball-Star als Staatsmann erinnert und Marisol Nichols Nadja Yassir, könnte genausogut Russin, Polin oder eben Amerikanerin sein, von der arabischen Herkunft ihrer Rolle merkt man so gut wie gar nichts.

Araber, Russen, Chinesen und skrupellose Geschäftsleute die sogar ihr Land verraten würden sind diesmal die großen Schurken in einem Plot, bei dem die Verschwörungen fließend wechseln und nach nicht einmal der Hälfte der Staffel ein Bruch mit der Handlung zu Tage tritt, der die Story in eine völlig neue Richtung drängt.

Fazit:
Das Pulver ist noch nicht verschossen, ganz neu ist das alles aber auch nicht mehr.

Enttäuschend
3 out of 5 stars.
Traurig, ich habe als Fan der 1. Stunde nicht gedacht, dass ich jemals von einer Staffel enttäuscht sein könnte, aber dass ist hier leider der Fall. Ohne grossartig den Inhalt auszulisten, kann ich nur sagen, leider nur noch nette Unterhaltung, nichts ist hier mehr überraschend oder innovativ. Selbes Strickmuster wie Staffel eins bis fünf und das ist kurz erzählt: Terrorwarnung - kleiner Anschlag - CTU ohne Bauer zu doof - der bricht alle Regeln - ein Toter bei der CTU - Regierungsverschwörung - Anschlag wird verhindert - nervtötende Audrey muss gerettet werden - Ende gut alles gut.
Nein danke, darauf hab ich keinen Bock mehr.
Trotzdem gebe ich eine Empfehlung für alle, denen das Thema auch ein 6. Mal nicht auf die Nerven geht. Für mich bleibt die Hoffnung, dass 7 besser wird!

etwas schwächer als die anderen Staffeln
3 out of 5 stars.
Die ersten 17 Folgen laufen in alt bekannter Manier ab.
Entweder man hat sich mittlerweile satt gesehen oder läßt sich weiterhin davon fesseln.
Ich habe mich erneut davon fesseln laßen!
Etwas übertrieben fand ich das einbeziehen von Jacks Familie.
Das ganze ist doch etwas zu übertrieben und unglaubwürdig.
Das Problem diesmal ist dass die Haupthandlung bereits nach 17 Folgen schon komplett beendet ist .
Plötzlich wird nochmal ein ganz anderes Thema an den Haaren herbei gezogen
und über die restlichen Folgen in die Länge gezogen.
Ich fand das letzte drittel extrem spannungsarm für 24 Verhältnisse und man hätte sich das ganze wirklich sparen können.
Des weiteren finde ich dass man bei einer Actionserie die Glaubwürdigkeit nicht immer weiter über strapazieren sollte.
In welche aussichtslosen Situation Jack Bauer diesmal wieder gerät und diese fast problemlos löst kann schon nerven.
Das schlimmste Beispiel ist das Ende der Haupthandlung.

Nicht die einzige Szene wo ich nur noch ein genervtes Augenrollen übrig hatte.
Na ja,ich hoffe die siebte Staffel bekommt wieder die Kurve oder auch ich werde es in Zukunft "einfach laßen" weil ich mich satt gesehen habe oder den Autoren nichts besseres mehr einfällt.

Immer noch Klasse !!!!!!!!!
5 out of 5 stars.
Also ich finde auch am Anfang der Staffel hätte man mehr über Jacks Gefangenschaft zeigen sollen ! Das bei 24 so viele Haupdarsteller das zeitliche segnen ( Tony , Michelle , Palmer ) kommt den Fans auch nicht entgegen ! Das ist schon übertrieben viel !Aber was ist zb. mit Charles Logan ? Man hat keine Bestättigung für sein Tod erhalten ? Merkwürdig !!! Es wurde noch nicht einmal erwähnt!!! Aber genauso war es auch in der 5 Staffel mit der Beraterin von Martha Logan , die mit ihrer Tochter im Hotel von Christopher Handerson heimgesucht wurde . Es wurde nichts mehr gezeigt , was es aus den beiden wurde ??? Aber trotzdem bleibt 24 weiterhin auf hohen Niveu und bietet Spannung 24 Folgen lang ! Und Kiefer Sutherland spielt wie immer die Rolle einfach nur genial !!!

unfassbar gut
5 out of 5 stars.
Die Macher dieser Staffel konnten die 6.te Folge nicht neu erfinden aber müssen sie auch nicht. Eine grandiose Staffel die sehr spannend ist und atemberauben zugleich. Das Herz bleibt stehen in jeder Stunde mindestens zwei bis drei mal und die Leute die anfangs sympatisch waren... und umgekehrt eben genau so. Wahnsinnig gut gemacht!




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