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Zimmer 483

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Editorial Reviews: 
Ihr Debütalbum Schrei löste vor zwei Jahren in der deutschen Musikszene ein mittleres Erdbeben aus. Der Erfolg der Band um die Kaulitz-Zwillinge sorgte, wie nicht anders zu erwarten war, für sehr unterschiedliche Reaktionen. Das Spektrum reichte von begeisterter Zustimmung bis hin zu schroffer Ablehnung. Ähnlich reichhaltigen Diskussionsstoff wird unter Garantie auch der zweite Longplayer Zimmer 483 wieder liefern. Tokio Hotel treffen, das beweisen nicht nur die Verkaufszahlen des Debüts in Europa, ziemlich genau den Nerv der Zeit. Ihren jungendlichen Fans wird es herzlich egal sein, was irgendwelche Musikkritiker an Zimmer 483 wieder auszusetzen haben. Wie bereits das Debüt enthält auch die zweite Platte wieder eine Handvoll gut gewürzter Weltschmerzhymnen wie "Ich brech aus" oder "Spring nicht", die perfekt die Befindlichkeiten der Zielgruppe treffen. Trotzdem ist nicht zu überhören, das Tokio Hotel in den letzten Monaten eine Menge dazugelernt haben. Die zwölf Songs klingen um einiges kompakter und zielgerichteter als die Nummern auf dem Debüt. Einzig Bill Kaulitzs gewöhnungsbedürftiger Gesangsstil, der manchmal zu sehr ins weinerliche Abdriftet, dürfte wie gewohnt für viel Gesprächsstoff sorgen. In hymnischen Stücken wie "Wo sind eure Hände" und "Stich ins Glück", bei denen ordentlich abgerockt wird, inkl. dezentem Nirvana-Zitat, präsentieren sich Tokio Hotel erstaunlich einfallsreich. Genauso wie bei der Uptempo-Nummer "Ich brech aus", bei der die Band ungewohnte Härte zeigt. Auch wenn reifere Musikhörer die Thema der vorrangig an ein jungendliches Publikum gerichteten Songs nur teilweise ansprechen dürften, muss man anerkennen, dass die Band mit Zimmer 483 die Hürde des "schwierigen" zweiten Albums ohne große Probleme gemeistert hat und den Blick jetzt, wie bereits angekündigt, auf eine internationale Karriere ausrichten darf. --Norbert Schiegl


Custom Reviews: 
Sehr gute Nachfolge-Platte des Debüts...
5 out of 5 stars.
Mit "Zimmer 483" liefern die vier Magdeburger, die mit "Durch den Monsun" 2005 den Durchbruch schafften, nun nach dem Debüt "Schrei" ihr zweites Album ab.

Ging es in den Songs ihres 1. Album noch um Teenager-Probleme wie die Scheidung der Eltern oder das erste Verliebtsein, haben sich die Jungs nun weiterentwickelt.

Der rockige Opener "Übers Ende der Welt" wurde als erste Single ausgekoppelt. Es folgt ein sehr melancholischer Song ("Totgeliebt") über das Ende einer Beziehung. "Spring nicht", die 2. Single, ist wohl der emotionalste Song der CD und handelt dem Versuch, einen Selbstmord zu verhindern. Auch in "Stich ins Glück" geht es um ein ernstes Thema, nämlich um Drogenabhängigkeit. "Wo sind eure Hände" ist den Fans gewidmet und animiert zum Mitsingen. Bei "Ich brech aus" kommen ungewohnt harte Gitarrenriffs zum Einsatz, "Reden" ist der einzige Song zum Schmunzeln - ein Titel über die One-Night-Stands des Band-Gitarristen Tom. Bei "Vergessene Kinder", dem einzigen ruhigen Song der CD (der Rest ist sehr rockig und laut), wird es nachdenklich. Der Song ist eine Anspielung auf die Probleme der Kids, von denen eben diese der Band Tokio Hotel in ihren eMails und Briefen berichten. Der Schlusstitel, "An deiner Seite" wurde als 3. Single ausgekoppelt und gilt als Dankeschön der Band an alle ihre "Lieben".

Tipp für Fans: Wenn man den ersten Track laufen lässt und dann die Rückspultaste gedrückt hält und 23 Sekunden zurückspult, findet man vor dem 1. Track quasi als "nullten Track" bzw. Hidden Track den Titel "In die Nacht" in einer 23sekündigen Unplugged-Version.

Auch ein Blick ins Booklet der CD lohnt sich: Fürs Fotoshooting haben sich die vier Jungs mit Schlamm "eingesaut" - zumindest sieht es so aus. Jedenfalls sind es richtig gute Fotos geworden...

Fazit: Eine deutliche Weiterentwicklung ist bei dieser CD sichtbar. Sänger Bill ist nun im Stimmbruch und singt deutlich tiefer. Das gesamte Album ist düsterer und härter geraten. Die Themen und Texte sind nachdenklicher und anspruchsvoller. Für Fans wohl ein Muss, auch wenn man sich an die melancholische Stimmung der CD erstmal gewöhnen muss.



seichter billig pop
1 out of 5 stars.
textlich sind zwar einige stücke recht ambitioniert, allerdings sind sie auch irgendwie billig. das nervigste an der ganzen band ist der schreckliche gesang. der dümpelt die ganze zeit nur so dahin. da steckt keine emotion und keine kraft dahinter, was die teilweise doch kraftvollen texte auch unglaubwürdig erscheinen lässt.
alles in allem handelt es sich hier um eine nette popscheibe für kleine kreischende mädchen. für alle die wert auf qualitativ hochwertige musik mit starken texten und gutem gesang legen empfehle ich andere deutschrockbands wie frei.wild, onkelz, der w und daniel wirtz.
an alle tokio hotel fans die älter sind als 17: werdet erwachsen und spart euer geld für wichtiger sachen als für diese teenie band.

lassen nach...
1 out of 5 stars.
das album ist für meinen geschmack nur so lala, das erste album war besser, da fehlt einfach einiges.
und seit bill die neue frisur hat, diese Visual Kei Nachahme vom Jrock, weiss ich auch nicht mit viel anzufangen, die musik an sich nicht, aber bills outfit ist meines erachtens total vom Visual Kei in der Jrock Szene abgeschaut ( genau wie diese neue Band Cinema Bizarre), für die Leute hierzulange die nichts mit Visual Kei Jrock anfangen können.
Jrock gibts seit pber 30 Jahren, Merkmal ist starkes schminken und ausgefallenen bunte Frisuren und Klamotten, Guckt einfach mal bei google die Band The Gazette, Mucc etc rein.
Aber zurück zu Tokyo Hotel, ich hoffe da kommt wieder was besseres ;)

Ein reinhören wert
3 out of 5 stars.
2 Jahre lang habe ich versucht, diese Band zu ignorieren. Erst nachdem mich eine Freundin wochenlang tot geschwärmt hat, dachte ich mir, ok, hör ich mir die Platte halt mal an.
Und, siehe da, so schlecht ist sie ja gar nicht. "Vergessene Kinder" und "Totgeliebt" sind im Grunde sehr gute Lieder. "Stich ins Glück" erinnert stark an "Come as you are" von Nirvana (liegt möglicherweise daran, dass die Bass Riffs beinahe identisch sind - bestimmt keine Absicht :)).
Jedoch befinden sich auch genug Lieder auf der Platte, welche nicht besser sind als etwas Geklapper auf der Gitarre, Drumbeats die man nach 2 Monaten Übung aus dem Ärmel schüttelt und etwas Gestöhne zwischen durch ("Wo sind eure Hände", "An deiner Seite", "Übers Ende der Welt").
Ob der Hype nun gerechtfertigt ist oder nicht - darüber lässt sich streiten. Musikgeschmäcker sind eben verschieden und hier handelt es sich nun mal um Musik für die (Teenie-) Massen.

JEDOCH sollte erwähnt werden (man siehe einige andere Rezensionen), dass diese Band keineswegs das Potenzial besitzt, sich in eine Reihe mit Led Zeppelin, den Rolling Stones, Iron Maiden oder ähnlichem zu spielen. Nicht im geringsten. Sie sind nicht besser als andere Jugendbands (was nicht abwertend gemeint ist!), sie werden lediglich gepusht.

Dies Platte ist bestimmt kein Meilenstein der deutschen Rockgeschichte, ein Reinhören ist sie aber alle mal wert.

toll!
5 out of 5 stars.
Ich bin nicht unbedingt ein TokioHotelFan muss ich erst mal sagen. Ich fand die Band OK - mehr nicht. Doch das erste Album hatte ich mir gekauft. Naja, irgendwie habe ich mich bestimmt 1Jahr nicht mehr um die Band gekümmert. Aber die neuen Singles - Übers Ende der Welt und Spring nicht - die fand ich echt gut. Also dachte ich: "OK jetzt hörst du dir das Album mal im Musikgeschäft an" Gesagt, getan und ich war echt begeistert!!! Ich kaufte es mir sofort, keine Frage. Die meisten Texte handeln von traurigen Dingen (Totgeliebt, Vergessene Kinder, Stich ins Glück,...). Ich finde die Texte sind total klasse und die Lieder sehr abwechsungsreich. Bills tiefere Simme gefällt mir einfach besser - sie ist reifer. Bei einigen Liedern wie Vergessene Kinder und An deiner Seite(Ich bin da) hört man, wie sehr sich Bills Stimme weiterentwickelt hat. Vergessene Kinder ist überhaupt ein sehr schönes und trauriges Lied... sehr hörenswert! Ud auch die anderen Lieder sind super... Natürlich gibt es auch Lieder,die von nichts Traurigem handeln, wie Ich Brech Aus. Dieses Lied handelt einfach vom Erwachsenwerden. Nun ja, ich empfehle das Album jedenfalls!




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