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Stolz und Vorurteil

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Editorial Reviews: 
England, Ende des 18. Jahrhunderts Mrs. Bennet hat ihren fünf Töchtern nur ein Lebensziel beigebracht - Ehefrau zu werden. Doch ihrer zweitältesten Tochter Lizzie fallen gleich hundert gute Gründe ein, sich nie zu vermählen. Als ein wohlhabender Junggeselle und sein kultivierter Freundeskreis ihre Sommerresidenz in einer nahe gelegenen Villa einrichten, herrscht bei den Bennets wegen der vielen möglichen Verehrer große Aufregung. Tatsächlich bändelt der Neuankömmling Mr. Charles Bingley sofort mit der ältesten Tochter Jane an. Als Lizzie jedoch den gut aussehenden und versnobten Mr. Darcy kennen lernt, gefährden schon bald Stolz und Vorurteile ihre aufblühende Liebe. Können die Gefühle der beiden dennoch siegen und kann Lizzie endlich einen Grund zum Heiraten finden? Regisseur Joe Wright hält sich bei seiner Verfilmung von Jane Austens Romanklassikers aus dem Jahr 1813 streng an das Original, schlägt durchaus ernste Töne an und wird von einem hervorragenden Schauspielerensemble unterstützt, das die hervorragende Charakterzeichnung optimal umsetzt. Wunderschön und authentisch bebildertes klassisches Kostümkino.
Man kann literarische Vorlagen einfach nicht besser umsetzen als Regisseur Joe Wright in der Version von Jane Austens Stolz und Vorurteil aus dem Jahre 2005. Das Schlüsselwort hierbei ist "Adaption", denn Wright und die talentierte Drehbuchautorin Deborah Moggach haben sich bei Austens klassischem Roman Freiheiten herausgenommen, die Puristen vielleicht nicht passen dürften, aber in diesem hervorragenden Film sind ihre künstlerischen Entscheidungen voll und ganz gerechtfertigt und außergewöhnlich gut umgesetzt. Hier betrachtet man ein ländlicheres England um 1790 (gegenüber Austens frühem Neunzehnten Jahrhundert), wo Elizabeth Bennet (Keira Knightley) eine von mehreren Schwestern spielt, die für die baldige Vermählung vorgesehen sind. Deren überängstliche Mutter (Brenda Blethyn) wacht beinahe verzweifelt darüber, dass ihre Töchter nur mit den edelsten und reichsten verfügbaren Ehemännern verheiratet werden. Elizabeth ist eigenwillig und starrsinnig, aber ihr Verstand (ebenso wie ihr Stolz und Vorurteil) kann ihr Herz nicht im Zaum halten, als sie den reichen Mr. Darcy (Matthew Macfadyen) kennen lernt, dessen eigener Sinn für Anstand und Diskretion (ebenso wie sein Stolz und Vorurteil) verhindern, dass er ihr seine Zuneigung gesteht. Die beiden sind füreinander bestimmt, und während Knightleys Darstellung die Leinwand erhellt (die noch jung genug ist, um mädchenhaft impertinent zu erscheinen und dennoch trotz ihrer zwanzig Jahre weise wirkt), erfährt Austens zeitlose Romanze eine ebenso zeitlose Adaption, die qualitativ problemlos mit der beliebten BBC Miniserie messen kann, die seit ihrer Ausstrahlung im Jahre 1995 Millionen von Zuschauern begeistert hat. Man mag sich darüber streiten, welche Version nun die "beste" ist, aber diese untadelige Produktion mit ihren umwerfenden Nebendarstellern wie Judi Dench und Donald Sutherland erreicht ihre eigene Art von Perfektion. Jeff Shannon


Custom Reviews: 
Kinoverfilmung wie ein Gemälde
5 out of 5 stars.
Den Kinofilm *Stolz und Vorurteil* von 2005 fand ich einfach klasse. Ich kenne fast alle Verfilmungen des Romans und war über diese Umsetzung echt verblüfft. In Jane Austens Romanen geht es viel um Wortspiele und Neckereien. Doch hier hat der Regisseur Joe Wright das Thema in einer völlig anderen Art und Weise unglaublich bildgewaltig umgesetzt. Das Resultat ist ein einzigartiges Gemälde untermalt von großartiger Musik. Die Dialoge sind zwar auf die wichtigsten Passagen beschränkt, aber die Handlung leidet keineswegs darunter. Bei mehrmaligem Ansehen entdeckt man immer mehr liebevoll umgesetzte Details.
Ich denke, wenn Jane Austen Kino gekannt hätte, wäre sie begeistert gewesen.
Die Rollen fand ich zum größtenteils sehr gut besetzt. Nur konnte ich mich mit Keira Knightley als Lizzy nicht so recht anfreunden. Sie wirkte einerseits etwas spröde und steif, andererseits viel zu kindisch. Ich hätte sie mir zeitweise etwas weniger melancholisch gewünscht, dafür aber selbstbewußter wie ich die Figur der Lizzy aus dem Roman kenne.
Großartig fand ich hingegen die Besetzung von Mr. Darcy durch Matthew MacFadyen.
Ebenso das Ehepaar Bennet. Besonders Donald Sutherland fand ich als Vater Bennet spitze. Mir hat sehr gut gefallen, daß man die Liebe zu seiner Frau - obwohl sie sich ständig daneben benimmt - wahrnehmen konnte. In früheren Verfilmungen kommen die Eltern ja nicht so gut weg.
Mr. Bingley hätte ich mir etwas stattlicher gewünscht, gespielt wurde er jedoch hervorragend.
Die Figur des Mr. Collins hingegen hat mir garnicht gefallen.
Judi Dench - eine hervorragende Schauspielerin - fand ich hier jedoch total überzogen.
Aber macht Euch selbst ein Bild...

Zuletzt möchte ich jedoch anmerken, daß es sich um einen typischen Frauenfilm handelt.
Liebe Herren der Schöpfung, wenn Ihr Eurer Angebeteten was Gutes tun wollt, besorgt diesen Film. Schaut Euch am besten vorher den Audiokommentar mit dem Regisseur alleine an und schwärmt bei der gemeinsamen Vorführung mit Eurer Liebsten über diesen Film. Es wird bestimmt ein sehr romantischer Abend.

toller film
5 out of 5 stars.
ich kenne weder das buch noch die andere verfilmung, aber ich liebe diesen film. sofort als ich ihn das erste mal gesehen habe hat er mich in seinen ban gezogen.einer meiner absouluten lieblingfilme

Die perfekte Verfilmung eines literarischen Meisterwerkes.
5 out of 5 stars.
Wo die Ehe der Lebenssicherung dient, sollte von Liebe nicht die Rede sein. Ist es aber doch. In Jane Austens berühmtestem Werk begegnet die kluge und hübsche Elisabeth Bennett einem undurchsichtigen, aber ungeheuer faszinierenden Fremden, Mr. Darcy. Es folgt das Gefühlschaos, das die Liebe eben verursacht: Gesellschaftliche Erwartungen, unausgesprochene Wünsche, Stolz und Vorurteil.
Daß ich auf die Romane von Jane Austen aufmerksam wurde, verdanke ich einem englischen Lehrer, bei dessen Familie ich einige Zeit lebte. Ich habe STOLZ UND VORURTEIL mittlerweile in Englisch und Deutsch gelesen. Und was mich an dieser Verfilmung so beeindruckte (neben Keira Knightley;-), ist die extrem gute Umsetzung des Romans. Es finden sich sehr viele beinahe wort- wörtliche Wortgefechte, die mich vor allem in der englischen Fassung unglaublich faszinierten.
Keira Knightley ist eine perfekte Besetzung der Elisabeth Bennett, sie scheint ihre Rolle richtiggehend zu "leben". Bei Elisabeths Wortgefecht mit Mr. Darcy während dessen "verregnetem" Antrag bekomme ich jedesmal aufs neue eine Gänsehaut. Was "Stolz" und "Vorurteile" anbelangt, fühlt man sich im Laufe der Story öfter versucht, die eine oder andere Figur mal kurz aber heftig zu schütteln, in der Hoffnung daß sie dadurch zur Besinnung kommen!
Die Schauspieler sind allesamt sehr gut ausgewählt, besonders beeindruckt war ich von dem mir bis dahin unbekannten Matthew MacFadyen!
Ganz besonders genossen habe ich außerdem den oftmals etwas versteckten Witz, und die im wahrsten Sinn des Wortes "Wort- GEFECHTE".
Alles in allem ein Bild- und Wortgewaltiges Werk- absolut empfehlenswert!!!
Das Bonusmaterial enthält einen Einblick in das Leben zu Zeit von Jane Austen, eine kleine Familiengeschichte der Bennetts, die für die Verfilmung ausgewählten historischen Schlösser, ein alternatives Ende und einen Audiokommentar des Regisseurs.


Gute frische Neu-Verfilmung
4 out of 5 stars.
Die Rezensionen zu diesem Film können einem insgesamt ganz schön durcheinander bringen - da es mittlerweile schon einige Versionen gibt und dazu viele Fans etwas zu sagen haben...
Ich möchte zu der neusten Kinoversion aus 2005 mit Keira Knightley kurz etwas schreiben, die meisten hier scheinen diesen Film ja gar nicht selber gesehen zu haben! Die Schauspieler sind insgesamt sehr gut getroffen, vor allem Donald Sutherland und Judi Dench möchte ich hervorheben. Es ist eine sehr junge, frische Verfilmung, die mit 122 Minuten einen wundervollen Einblick in eine der wohl bekanntesten Liebesgeschichten gibt.
Mit dem anhängenden Bonusmaterial ist es ein perfektes DVD-Paket für Neueinsteiger und solche die nicht vor neuem Material zurückschrecken!

Einzig einen Stern Abzug gibt es für die schlechte Tonqualität, so ist die Musik im Vergleich zu den Dialogen viel zu laut eingespielt.

Für die Neueinsteiger, die nicht genug bekommen können, kann ich den Roman von Jane Austen "Stolz und Vorurteil" Stolz und Vorurteil nur wärmstens empfehlen und als weiteres die BBC Miniepisoden "Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil" mit mindestens 270 Minuten Spielzeit Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil (2 DVDs) oder die Komplettversion incl. der englischen original Langfassung Pride and Prejudice - Stolz und Vorurteil (6 DVD) inkl. Dt.Langfassung+UK Langfassung.


Kann man sich ansehen (Rezension für die Fassung mit Keira Knightley!!)
3 out of 5 stars.
Zunächst ein mal ist mir hier nicht ganz klar, warum Amazon die Rezensionen für zwei verschiedene Filme in eins zusammenfasst. Unter der Fassung mit Colin Firth tauchen alle Rezensionen zu der Fassung mit Knightley und umgekehrt auf, weiß nicht was das soll. :-( Das hier ist jedoch die Rezension zu der Fassung mit Keira Knighley!!!:

"Stolz und Vorurteil" ist ein mittelmäßiger Film, den man sich zwar ansehen kann, bei dem man jedoch nichts verpasst, wenn man es lässt.
Schon die Story gibt hier leider nicht allzu viel her, denn hier geht es nur darum die 5 Töchter des Hauses zu verheiraten, deren leicht fanatische Mutter, einfach alles dran setzt um ihre Töchter unter die Haube zu bekommen. Beim Ringen um die Erreichung des Hauptziels = 5 verheiratete Töchter, kommt es hier zu der einen oder anderen Liebesgeschichte, die jedoch irgendwie uninteressant sind und mich nicht wirklich berührt haben. Das einzige was hier das Interessante an dem Film ausgemacht hat, waren die Dialoge und Mr. Darcys Charakter.
Was die Schauspieler angeht, ragt Donald Sutherland auch wenn er hier nur in einer eher kleineren Rolle zu sehen ist, durchaus heraus. Keira Knightley, die so gar nicht zu meinen Lieblingsschauspielern gehört, ging hier sogar, was heißen will, dass sie nicht ganz so nervtötend war wie sonst. Was mir jedoch sofort auffiel, war wer die um ein vielfaches Bessere Besetzung für Mr. Darcys Rolle gewesen wäre, nämlich Colin Firth. Als Mr. Darcy das erste mal auftauchte, ging mir sofort durch den Kopf, dass diese Rolle wie gemacht wäre für Colin Firth und es war witzig im Nachhinein zu erfahren, dass es tatsächlich eine Verfilmung gibt, in der er tatsächlich Mr. Darcy spielt.
Ich denke ich werde mir "Stolz und Vorurteil" noch mal ansehen, doch dann tatsächlich in der anderen Fassung mit Colin Firth, die ganz sicher besser sein wird als diese hier.






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