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Disco 3
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| Editorial Reviews: | |  |  | | Für die Pet Shop Boys ist Dance-Music keine fremde Welt. Sie haben bereits Remix-LPs abgeliefert, als dies noch eine richtig aufregende Angelegenheit war. Disco 3 folgt in den Fußstapfen seiner Vorgänger. Hier werden die besten Dancefloor-Mixes von Songs eines neueren Album wieder aufgegriffen und einige unbekannte, aber hervorragende Stücke hinzugefügt. Es ist daher schon einigermaßen überraschend, dass einige der dynamischsten Musikstücke, die das Duo seit Jahren herausgebracht hat, aus einem relativ harmlosen Projekt wie Release entstanden sind. Die erstklassigen Remix-Experten wie der brillante Felix Da Housecat und Tribal-House-Star Tom Stephan sorgen für Hochglanz. Die düsteren Erzählungen von verlorener Liebe und Reflexionen zur Midlife-Crisis erhalten dadurch eine neue "fröhlich-melancholische" Qualität, die einen gelungenen Kontrast bildet zu den härteren Beats und elektronischen Effekten. Zu dieser Sammlung kommt dann noch eine ganze Reihe von alten, neu bearbeiteten Songs hinzu. Sie stammen allesamt aus den Aufnahmesitzungen der frühen 80er-Jahre mit dem Energiebündel, dem Produzenten Bobby O, unter anderem das rührend aufrichtige "Try It (I'm In Love With A Married Man)". Die Pet Shop Boys melden sich wieder an vorderster Front des Musikgeschäftes zurück. --Paul Tierney |  |
| Custom Reviews: | |
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| Eine weitgehend gelungene Rückbesinnung | |
|  | Für ihre Disco-Variationen lassen sich die Pet Shop Boys immer viel Zeit. Nach 1986 und 1994 geben sie ihrem Hang zum Dancefloor wiederum nach und lassen ihre Songs in clubtaugliche Maxiversionen verwandeln - und wenn dabei fünf neue Songs zu hören sind, umso besser. Gleich auf "Time On My Hands" hören sich Neil Tennant und Chris Lowe wie z.Zt. angesagte Minimal-Elektrodisco a lá Chris Liebing an. "Positive Role Model" glänzt mit Hitcharakter und einem neckischen Barry White-Sample ("You`re The First, The Last..."). Mit den Songs "Try It (I'm In Love With A Married Man)" sowie "If Looks Could Kill" greifen die Briten zwei Songs aus dem Jahr 1983 auf, wobei erster von Disco-Legende Bobby Orlando bearbeitet wurde. Dieser hat dem Duo in ihren Anfangstagen mit seinem Remix von "West End Girls" erst den Weg geebnet. Dagegen fallen die neuen Mixe von Superchumbo ("Sexy Northener") oder die Blank & Jones-Version von "Home And Dry" in einer mißlungenen Trance-Version ab. Zuletzt lassen es sich die PSB nicht nehmen, ihre eigenen Remixe zu kreieren, wobei insbesondere die ruhige Piano-Version von "London" zum Ausklang gelungen ist. Eine weitgehend gelungene Rückbesinnung des Duos auf eine Zeit, als sie ihre Platten noch hauptsächlich über Clubeinsätze verkauften.
| | Eine gute Scheibe aus der man hätte mehr machen können | |
|  | | Nun gibt es also Disco 3, das dritte Retortenprodukt seiner Art. Schön ist, dass es dieses Mal tatsächlich 4 neue Songs gibt, die bis dahin noch nicht erhältlich gewesen sind. Da stört es auch nicht, dass auch diese Titel bereits älteren Datums sind und ?nur" endlich den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben. 2 bekannte Songs gibt es in bislang unbekannten Mix-Versionen und 4 Stücke konnte der ?Fan" bereits auf den Maxi-CD's der ?Release"-Auskopplungen erwerben. Da die ?Disco" Alben mittlerweile eher Fan-Alben sein dürften, geht dieser auch mit gemischten Gefühlen an dieses Album heran. 4 Stücke hat man schon, dazu ein katastrophales Remix eines vom Grundsatz her echten Spitzensongs (?Sexy Northener"), bleiben also 5 Songs über. Aber die lohnen sich allemal. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn alle Titel bzw. Mix-Versionen des Albums bisher noch nicht erhältlich gewesen wären. Fazit: Für PSB-Sympathiesanten, die keine/wenige Alben bzw. Maxi-CD's haben, ist das Album daher in jedem Fall empfehlenswert. Und der ?Fan" kauft es ohnehin... Anspieltipps: ?Positive role model", ?Try it", ?Here", ?Somebody else's business"
| | Eine gute Scheibe aus der man hätte mehr machen können | |
|  | | Nun gibt es also Disco 3, das dritte Retortenprodukt seiner Art. Schön ist, dass es dieses Mal tatsächlich 4 neue Songs gibt, die bis dahin noch nicht erhältlich gewesen sind. Da stört es auch nicht, dass auch diese Titel bereits älteren Datums sind und ?nur" endlich den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben. 2 bekannte Songs gibt es in bislang unbekannten Mix-Versionen und 4 Stücke konnte der ?Fan" bereits auf den Maxi-CD's der ?Release"-Auskopplungen erwerben. Da die ?Disco" Alben mittlerweile eher Fan-Alben sein dürften, geht dieser auch mit gemischten Gefühlen an dieses Album heran. 4 Stücke hat man schon, dazu ein katastrophales Remix eines vom Grundsatz her echten Spitzensongs (?Sexy Northener"), bleiben also 5 Songs über. Aber die lohnen sich allemal. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn alle Titel bzw. Mix-Versionen des Albums bisher noch nicht erhältlich gewesen wären. Fazit: Für PSB-Sympathiesanten, die keine/wenige Alben bzw. Maxi-CD's haben, ist das Album daher in jedem Fall empfehlenswert. Und der ?Fan" kauft es ohnehin... Anspieltipps: ?Positive role model", ?Try it", ?Here", ?Somebody else's business"
| |  | Diese CD klingt durchweg, als wäre sie am heimischen PC von einem Zwölfjährigen mit dem Magix Music Maker entworfen worden. Ideenlose Computerarrangements, einfach nur langweilig. Gerade weil man von den Pet Shop Boys viel mehr gewohnt war, ist dieses Album eine Enttäuschung. Wenn überhaupt, dann wirklich nur in der Disco genießbar.
| |  | This is the third in the Pet Shop Boys' Disco 'series'. Unlike the previous two, it features five completely new songs - and also a remix of Sexy Northerner, a rare B-side. Regardless of the title that suggests loads of fun at a dance club, this, in fact, is not much different from a regular PSB album. In their usual manner, they've concocted a brilliant mixture of Electro-pop (which, by the way, they invented!), genuine 1980s nostalgia, Barry White-tinted soundscapes, and a sparkling version of London, namely one of their best piano-led ballads ever. Neil Tennant says Time On My Hands is his favourite track here. I'd say, I love them all, Monsieur. Frankly, only Blank & Jones trancey rehash of Home And Dry does not really fit in here. Otherwise Disco 3 should be perceived as the Boys' best work since, erm, Release (2002). Gorgeous stuff.
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