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Fluchtpunkt San Francisco
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| Editorial Reviews: | |  |  | | Fox Fluchtpunkt San Francisco, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 05.09.02 |  |
| Custom Reviews: | |
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| Dodge Challenger, Colorado licence plate OA-5599 | |
|  | Kowalski ist u.a. ehemaliger Rennfahrer und verdingt sich nun als Überführungsfahrer. Unter ständigem Zeitdruck steigt er in Denver umgehend ins nächste Auto, das nach Frisco gebracht werden soll. Um wachzubleiben, wirft er Speed ein und schließt mit seinem Dealer eine halsbrecherische Wette: in 15 Stunden schafft er es nach Frisco.
Für diese Szenen, die in aktuellen Filmen etwa 45 Minuten in Anspruch nehmen würden, lässt sich Regisseur Richard C. Sarafian keine 10 Minuten Luft. Er steigt direkt in die Reise Kowalskis ein, der notgedrungen ein wenig Gas geben muss, um die Wette zu gewinnen...
In einem 1970 Dodge Challenger R/T, dem Quentin Tarantino in "Death Proof" ein Denkmal setzte, rast der Protagonist in Richtung Westen, verfolgt von Polizei und unterstützt vom blinden Radio-DJ Supersoul. Es gibt keine aufsehenerregenden Schnitte, bombastische Kulissen o.ä.- Sarafin filmt einfach die Reise ins unweigerliche Finale. Großartig.
Der Film wurde 1971 tatsächlich als nicht jugendfrei eingestuft. Einige recht unverblümte Nacktszenen und das rebellische Verhalten der Hauptfigur waren Minderjährigen nicht zuzumuten. Heute bekommt man vergleichbares in jeder Seifenoper am Vorabend geboten. Die Zeiten haben sich also wirklich geändert, und vielleicht sollte sich die FSK die Einstufung nochmal durch den Kopf gehen lassen; sonst geht dieser wirklich gute Film, der verständlicherweise auch in der DDR in den Kinos lief, an zu vielen vorbei.
| |  | Ein Film wie seine Zeit: In der Zeit Anfang der 70er, in der die mächtigen Muscle Cars ausstarben, fährt ein "Soul Hero in seinem Soul Mobil" gegen den Zeitgeist an, um am Ende zu scheitern. In diesem Film steckt mehr Gesellschaftskritik und mehr Gleichnis, als man ihm zu Beginn zutrauen will. Kein Wunder, dass dieser Film unter dem Titel "Grenzpunkt Null" sogar in der DDR gezeigt wurde, hehe.
Von der Musik über die Schauspieler und die herrlich verranzten Drehorte ist dieser Film "The last american Hero" unter den Roadmovies, der bis heute immer wieder zitiert wird, sei es in Musikvideos (Audioslave, Queens Of The Stone Age) oder gar in Tarantinos "Death Proof".
| | Ein Schwein weiß warum FSK 18 : Es liegt nicht am DODGE aber... | |
|  | ... Der Film wurde von der FSK in den 70er geprüft und bewertet. Ausschlaggebend für die Einstufung sind das nicht gerade gesetzestreue Verhalten der Hauptfigur aber mehr noch gerade diese eine nackte Biker-Braut die man im ganzen Film gerade mal in einer Szene sieht. (Glücklicherweise) wurde damals noch nicht auf Gedeih und Verderb bis FSK12/16 herunter geschnipselt, sondern einfach ab18 eingestuft. Da es wohl dem Label egal ist (oder vielleicht auch auf den Interessantmacher "nicht jugendfrei" gesetzt wird?) und dieser keine neue Prüfung bei der FSK eingefordert hat, behielt der Film die "nicht jugendfrei"-Einstufung von vor über 30 Jahren...
Zum Film selbst:
KULT!
Zur DVD:
Bild gut; Ton OK (könnte besser sein!)
Nach dem der Film lange Zeit kaum in einer ansehnlichen Fassung zu bekommen war (oder gurkige VHS-Kassetten zu Horrorpreisen gehandelt wurden) ist diese Veröffentlichung zum kleinen Preis eine Offenbarung für Fans !
Sollte man gesehen haben!
Anmerkung: Nach dem Tarantino-Hype mit "Death Proof", in dem der Dodge eine Rolle spielt und der Film als Kult erwähnt wird, dämmert es nun vielen Möchte-Gern-Fans aber der Verkauf hat schon mitgezogen: Die DVD war bei Erscheinen viel billiger als im Frühjahr 2008 !?!?!?
| | V8 Gebrüll und Sirenengeheul | |
|  | Ich werde nicht noch mal wieder geben was dort passiert... Roadmovie aus den 70ern. Man kann sagen, Vanishing Point ist für jeden etwas, der auf puristische Verfolgungsjagden und das herrliche Blubbern eines amerikanischen V8 Big Block steht. Darüberhinaus ist es noch eine lohnenswerte Geschichte über einen Mann der dem langen Arm des Gesetzes trotzt.
| | Einfach nur gut - doch warum FSK 18? | |
|  | Ich wurde von der "postempfangenden Person" in unserem Hause (wegen eigener Berufstätigkeit) verdächtigt, schweinische Filme zu bestellen, da die FSK-18-Version gegen Empfangsbestätigung und Ausweisvorlage ankam.
Eins sei gesagt: Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was da FSK-18-pflichtig sein soll. Was waren das für weltfremde Beobachter, die den Film so einstuften? Dabei kam er doch bereits im Fernsehen.
In Vorabendserien kommen wesentlich "schlimmere" (aber auch unechtere) Stunts und Crashs vor, und mal ne nackte Frau Motorradfahren zu sehen, bei der man in Wirklichkeit kaum was sieht, eigentlich kaum mehr als in deutschen Schwimmbädern (nur etwas ästhetischer und mit weniger Bauchspeck), wäre selbst für eine FSK-16-Beschränkung noch zu harmlos.
Also: ein toller Actionfilm, Roadmovie, mit unerwartetem Ende, und: kein Schwein weiß, warum der Film auf FSK 18 ist.
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