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Blow
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| Editorial Reviews: | |  |  | | George Jung Johnny Depp hat nur ein Ziel Er will reich werden - und das möglichst schnell. Es ist die Zeit der wilden Siebziger. George verlässt sein Elternhaus in Boston, um an den Stränden Kaliforniens, dort, wo das Leben so richtig brodelt, seinen ganz persönlichen amerikanischen Traum zu verwirklichen. Gemeinsam mit seiner Freundin Barbie Franka Potente baut er einen schwungvollen Handel mit Marihuana auf und arbeitet sich dann sehr schnell hoch zum dicken Fisch im Kokainbusiness. Als einziger "Gringo" ist George direkter Partner von Kartellboss Pablo Escobar. Als er in Kolumbien seine große Liebe trifft und sein Partner Diego ihn kurz darauf betrügt, will George endgültig aus dem Geschäft aussteigen. Doch enge Beziehungen mit der Drogenmafia lassen sich nicht so einfach kündigen... |  |  | | Blow ist eine flotte Mischung aus Boogie Nights und Goodfellas. Chronologisch wird der atemberaubende Aufstieg und Fall von George Jung (Johnny Depp) nachgezeichnet, einem ganz normalen amerikanischen Jungen, der sich als Kind geschworen hat, niemals Hunger leiden zu müssen, in den 6oer-Jahren ein Marihuana-Imperium aufbaut, sein Vermögen mithilfe des kolumbianischen Medellin-Kokain-Kartells vervielfacht, nur um am Ende, nach etlichen kleineren Haftstrafen, endgültig im Knast zu landen. An einer Stelle sagt Jung zu seiner entfremdeten Tochter: "Dein Vater ist ein Verlierer." Und er hat Recht. Blow ist die Geschichte eines netten Typen, der sein Leben lang die falschen Entscheidungen trifft, der zwar beinahe alleine den gesamten amerikanischen Kokainhandel aufbaut, schließlich aber genau das bekommt, was er verdient hat. Unter der Regie von Ted Demme steckt der Film voll vibrierender Energie, beeindruckt durch seine Authentizität und bleibt dennoch merkwürdig nichtssagend. Es fällt schwer, sich mit Jungs kometenhaftem Aufstieg zu Reichtum und Glamour zu identifizieren und Demme suggeriert keinesfalls die Idealisierung eines Drogenhändlers. Worum geht es also bei Blow? Einzig, so scheint es, um Jungs Geschichte als Charakterisierung der kokainseligen guten alten Zeit zu benutzen. Schließlich wird dann eben doch angedeutet, dass Jung im Grunde ein guter Kerl gewesen sei. Wer sich für Jungs Lebensstil interessiert, wird von dem Film und dessen Mischung aus Humor, latenter Bedrohung und paranoider Beklemmung verblüfft sein. Demme hat den Film darüber hinaus bis in die Nebenrollen fantastisch besetzt, vielleicht mit Ausnahme von Penélope Cruz als Jungs Schickimicki-Ehefrau, und sicherlich bietet Blow einen interessanten Gegenpol zu Traffic. Dennoch wirkt der Film wie eine wilde Party: Man hat hinterher einen Kater und spürt ein vages Gefühl von Bedauern. --Jeff Shannon |  |
| Custom Reviews: | |
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|  | Leute kauft euch diesen film ich hab ihn im fernsehn gesehn und musste ihn umbedingt kaufen also schnell auf amazon und bestellen...der film is der hammer und wer ihn nich anschaut hat ganz klar eine kulturlücke;)
| |  | vom kleinen Pott-Dealer zum großen Pott-Dealer und ab in den Knast. Wieder raus aus dem Knast, zum rießen Koks-Dealer und wieder rein in den Knast, raus aus dem Knast, kein Geld mehr und wieder zum Koks-Dealer. 60 Jahre Knast bei einem Alter von 42 Jahren also nie wieder raus aus dem Knast. Von seiner Jugend ab dealte er mit Drogen. Der Film spielt auf wahren Begebenheiten und zeigt eine Verbrecher-Karriere von Anfang bis zum bitteren Ende. Voller Ehrgeitz und Dramatig stürzt sich George in den Abgrund. Ich kann diesen Film sehr empfehlen da Johnny Depp seine Rolle sehr verinnerlicht und alles sehr gut rüber kommt was er so treibt. 5 Sterne für diesen Film.
| | Die Geschichte eines Versagers | |
|  | Dieser Film soll auf der Biographie des ehemaligen Drogenhändlers George Jung basieren. So heißt er im Film auch tatsächlich. Leider wird mehr versprochen, als drin ist. Man erwartet eine aufregende Verbrecher-Geschichte, doch der Film beginnt zuerst eher wie so eine Art Hippie-Spaß. Der Anfang ist ja auch durchaus unterhaltsam, doch mit der Zeit entwickelt er sich zu einer langgezogenen Schwafelorgie. Von Jungs kriminellen Machenschaften sieht man nicht sehr viel, nein, den Großteil der Zeit sieht man ihn dafür irgendwo rumsitzen, natürlich fast immer mit Zigarette und belämmert in die Gegend starren. Johnny Depp wirkt keineswegs wie ein taffer Drogenschmuggler, nein, es gibt ja nicht mal viel Gewalt im Film. Nicht, daß ich damit sagen will, daß der Film eine Ballerorgie werden sollte, nein, jedoch kann mir keiner erzählen, daß die einzigen Auseinandersetzungen in einem Geschäft, wo es um Millionen geht ein paar kleine Prügeleien oder ein Schuß in die Schulter sind...schließlich sind daran ja auch keine Gutmenschen beteiligt. Dafür sieht man Jung als deprimierten Familienvater, der doch nur das Beste für sein "Herz"(seine Tochter) will, aber na ja, er hat halt nen anderen Beruf als die anderen lieben Daddys, und da gibt es halt Probleme. Komischerweise läßt sich der angebliche "Marktführer", der hunderte Kilo Gras und auch massig Kokain schmuggelt ziemlich oft übers Ohr hauen und über den Tisch ziehen. Klar, wer sich auf einen vermeintlichen Freund wie Pablo verläßt, der einem am Ende doch in die Pfanne haut, hat es nicht besser verdient. Jungs Eltern(Ray Liotta und Rachel Griffiths) altern alle 4 oder 5 Jahre enorm und kriegen immer mehr graue Haare, sehen ansonsten aber immer gleich aus, komisch. Anders als mit solch einer Extremmaske läßt es sich wohl nicht machen, daß Johnny Depp in diesem Film eine Mutter hat, die 5 Jahre jünger als er ist(Rachel Griffiths). Franka Potente spielt in dem Film erstaunlich gut(besser als ein Jahr darauf in "Bourne Identität"), hat aber nur eine kurz andauernde Rolle. Penelope Cruz hingegen nervt als zickige Ehefrau enorm, und die blonden Haare stehen ihr gar nicht. Mein persönlicher Eindruck von dem Film ist, daß die Geschichte des Drogendealers zu verharmlost wurde. Man könnte meinen, er ist ja nur ein kleiner Junge, der mal mehr als sein Vater verdienen wollte. Insgesamt ein Film, der zwar irgendwie interessant anfängt, später aber in Sentimentalitäten ertrinkt. Schade, ich hätte mehr erwartet.
| | Black Betty had a Child and the damn Thing gone Wild! | |
|  | Einer der besten Filme über das Drogenbusiness, die es gibt.
Meisterhaft besetzt, gibt tiefe Einblicke in eine Welt, in der tiefe Einblicke höchstens bei Frauendekolletes gern gesehen sind.
Der Aufstieg und Fall des George Jung, DES Drogendealers der 70er und 80er Jahre in den USA!!!
Genial, wie die Anfänge, die ersten Erfolge und dann der kometenhafte Aufstieg geschildert werden, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören.
Die beste Nebenrolle, wenn auch nur ganz kurz, zeigt Pablo Escobar, wie er eben noch einen Mann erschießen lässt und sich in der nächsten Sekunde mit einer angezündeten Zigarette einem potiellen neuen Partner zuwendet.
Fans oder solche, die Fans vom echten George Jung werden, können sich über seine Homepage sogar signierte Exemplare seiner (im Gefängnis geschriebenen) Autobiographie besorgen.
FAZIT: UNSER THEMA HEUTE IST ALSO KOKAIN - DIESER ZITIERTE SPRUCH AUS DEM FILM SAGT EINGENTLICH ALLES: KAUFEN!!!
| | Toller, sehr authentischer Film | |
|  | Ein beeindruckender Film. Es kommt nicht nur das unbekümmerte Lebensgefühl der damaligen Zeit sehr gut rüber, sondern auch die schauspielerischen Leistungen sind ganz hervorragend. Auch ist die Geschichte insgesamt sehr lehrreich. Endlich habe ich mal verstanden, welche Rolle Pablo Escobar spielte und wie die Drogen in die Intellektuellenszene kamen.
Johnny Depp spielt die Rolle des George Jungs einfach großartig, regelrecht Oscar-reif. Und dennoch: Am besten hat mir Penelope Cruz gefallen, obwohl sie in diesem Film alles andere als sympathisch rüber kommt. Aber als George sich nach einem längeren Gefängnisaufenthalt wieder seiner Tochter nähert und sie regelmäßig auf dem Weg von der Schule nach Hause begleitet, und Penelope Cruz dann dort steht und ihm etwas von Unterhalt verklickert: Das ist allein schon von der Mimik und Körpersprache her wirklich einzigartig und sehr glaubwürdig umgesetzt.
Eine tolle Verfilmung eines geradezu unglaublichen Lebens.
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