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Very

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Editorial Reviews: 
Very - Bonus EditionRemastered
Wenn man die Leute fragt, was das wichtigste Album der Pet Shop Boys ist, wird man verschiedene Antworten bekommen; aber 9 von 10 werden sagen: "Very!". Die abfälligen Zweideutigkeiten der früheren PSB-Posen fehlten auf diesem Album, auf dem Neil Tennant und Chris Lowe endlich einmal alles gaben. Selbsterkenntnis ist eines der zentralen Themen auf Very: "Yesterday When I Was Mad" zeigt, daß die Band in der Lage war, sowohl ihre Freunde und Liebhaber, als auch sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Gleichzeitig finden sich bei "I Wouldn't Normally Do This Type of Thing" sowohl eine der besten Melodielinien der PSBs als auch eines ihrer nüchternsten Bekenntnisse. Auch hat die Platte einen drohenden, warnenden Charakter, der gleich durch das erste Stück "Can You Forgive Her" anklingt, und mit dem Village People-Cover "Go West" ausklingt.
Ursprünglich eine Hymne der Schwulenbewegung, die eine Aufforderung darstellte, ins gelobte Land nach San Francisco zu ziehen, kommt die Version der Pet Shop Boys aus den Schützengraben im Kampf gegen AIDS. Das Ergebnis ist ebenso unheilschwanger wie brilliant. --Steve Gdula


Custom Reviews: 
So very very...
5 out of 5 stars.
This album, Very and its much more rare companion, Very Relentless, can be summed up in the Pet Shop Boys' own words (one of the lyrics taken from the song Yesterday When I was Mad) -- they've 'both made such a little go a very long way'. A very long way, indeed.

All of the songs on this album have the same feel -- the same texture, the same lyrical quality, the same 'groove' if you will -- which is remarkable for a collection of different songs, from ballads to a roaring remake of the Village People's Go West (a song Toyota still uses occasionally in advertising -- listen for the backing music). One would almost swear that the actual Village People are making up the chorus as Neil Tennant's high-pitched, flat voice calls out 'Life is peaceful there' as the gruff, deep voices growl, GO WEST!

All the songs are dancable (not true of all the songs on all the albums) -- the videos which accompany this album all have the same computer-generated motion and costume and background (someone in the Pet Shop Boys camp obviously had recently discovered computer-generated graphics and animation and decided to have some fun!). I was frankly a bit disappointed with the videos, because the idea was original, but it was the same idea for each video (and we fans are used to stylish, original videos for each song).

This album will please Pet Shop Boys fans; it may find a good home with electronic/disco music fans. As with all Pet Shop Boys songs, listen to the lyrics -- they are witty and thoughtful -- the song Dreaming of the Queen actually plays on a recurrent nightmare/stress dream that the average Brit would have but Americans don't -- the stress that the Queen drops by for a visit when you're not ready (either undressed, or dirty house, &c.) -- probably the closest equivalent stress dream in American terms would be the test-anxiety pop-quiz-you-haven't-studied-for dream.

Other songs include the poignant The Theatre, in which one can sense the frustration of struggling artists as they watch their more successful compatriots pass by; To speak is a sin, recapturing a word from a previous hit, It's a sin, something the no-longer Roman Catholic Tennant likes to muse over now and again; the first semi-hit Can you forgive her, a crashing, triumphant, psychological song that reinforces the ambiguous sexuality of this duo (later to be made less so).

So, pay attention to the lyrics, and have a Very Very good listen.

Gäb es doch blos 6 Sterne...
5 out of 5 stars.
Nicht nur daß "Very" das bisher genialste Album der Boys ist, auch die Bonus-CD ist der Hammer (wie bei allen der "PSB-Further Listening" Releases). Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll...

Very ist in der Tat "very Pet Shop Boys". Wer noch nicht so viel von ihnen kennt, kann hier erfahren was die Pet Shop Boys ausmacht: Brachiale Arrangements (Go West), Eigenständigkeit (Can you forgive her, Young offender, Yesterday when I was mad), Melancholie (Dreaming of the queen, The Theatre), Ohrwürmer (One in a million, I wouldn't normally do...), tolle Balladen (to speak is a sin, Liberation) und gute Texte. Außerdem geniale Artworks und innovative Videos. Kurz: Ein Gesamtkunstwerk!

Die Bonus-CD ist fast noch genialer. Einerseits die phantastischen B-Seiten "Shameless", "Too many people" und "some speculation", andererseits rare Demos und Mixe wie "Go West" als unreleased Demo, eine Demo von "Forever in love", daß in anderer Version ausschließlich auf der Bonus-CD "Relentless" erschien und das Orginal Demo von "Falling", daß die Boys für Kylie Minogue geschrieben haben. Außerdem sind noch "girls and boys" (für Blur geschrieben) und die genialen 7 Inch Mixe von "I wouldn' normally do", "Yesterday, when I was mad" und "absolutely fabulous" zu erwähnen.

Das ganze wird dann vom sehr unterhaltsamen Booklet mit Interviews zu den einzelnen Stücken gekrönt. Einfach GENIAL

Very good, indeed!
4 out of 5 stars.
Die Pet Shop Boys schafften es 1993 mit VERY, allen Skeptikern zu zeigen, was eine Harke ist. In der gnadenlos leeren Wüste der damaligen Dance- und Popmusik wirkte diese Platte wie eine akustische Fata Morgana, die sich beim Näherkommen als wirklich existierende Oase erwies.

Leute, die einen so wunderbaren Song wie "Dreaming Of The Queen" komponieren und ihn dann auch noch auf so Herz zerreißende Art interpretieren wie Neil Tennant und Chris Lowe, können einfach keine schlechten Menschen sein. Die Reduzierung der britischen 'Royal Family' auf ihre Wehmut und Trauer über zerstörte Liebe und menschliche Unzulänglichkeiten musste selbst Eisblöcke zu Tränen rühren.

Den überschäumend optimistischen Evergreen "Go West" der schwulen Kult-Kombo Village People aus dem Jahr 1979 in die Neunziger zu transferieren, sorgte im ersten Augenblick für scheinbar berechtigte Verwirrung. Doch die geniale, zwischen nostalgischer Verklärung und trotziger 'Jetzt-erst-recht'-Attitüde schwebende Version der Pet Shop Boys war nach ihrer phantastischen Version der klebrigen Elvis-Schnulze "Always On My Mind" das zweite Beispiel für ihre fast unglaubliche Fähigkeit, angestaubte Oldies aus der Grabbelkiste ins grelle Spotlight der internationalen Charts zu befördern. "Go West" geriet mit seiner hinreißenden Dramatik, den bombastischen Männerchören und der trotzdem so gefühlvollen Interpretation zu einem Monument des Mutes und der Zuversicht für die Generation der Kinder des Aids-Zeitalters.

'Tanz dich tot mit Depeche Mode', dieses auf eine Schulwand gekritzelte Motto könnte so ähnlich auch für die Pet Shop Boys gelten, denn seit ihrem ersten Hit "West End Girls" waren die meisten Singles und Maxis des Duos absolute Tanzbodenfüller in den Discos von Wanne-Eickel bis New York. Schon das quietsch-orange Plastik-Cover gab einen Hinweis darauf, dass die Grundstimmung von VERY insgesamt optimistischer sein würde, als auf dem Vorgänger BEHAVIOUR. Anders gesagt: Es wurde eine Menge Tanzstoff geboten ? mal hübsch ("Yesterday, When I Was Mad", "One In A Million"), mal ziemlich beliebig ("I Wouldn't Normally Do This Kind Of Thing", "A Different Point Of View", "One And One Make Five").

Die große Stärke der beiden stillen Nachdenklichen blieben jedoch die mit großer Geste inszenierten Mini-Dramen. Ein Beispiel dafür war "The Theatre", das atmosphärisch ein wenig das 'Phantom der Oper' zu beschwören schien, während "To Speak Is A Sin" mit feiner Beobachtungsgabe die coolen Rituale in den Schwulenbars schilderte. Hier sorgte ein (am Computer generiertes?) Saxophon für wohlige Gänsehaut. "Can You Forgive Her?" verband Eingängigkeit mit einer Story über Beziehungs-Trouble, und "Young Offender" beschrieb die wohl vergebliche Zuneigung eines Mannes zu einem Jüngling. "Liberation" hätte eine beeindruckende Ballade werden können, kam aber letztlich nicht richtig zum Höhepunkt.

Und dann gab's da ganz am Ende noch ein sehr kurzes Stückchen, das als Titel gar nicht aufgeführt war. Hier schien sich Tastendrücker Chris Lowe erstmals als Sänger zu versuchen. Diese für die Pet Shop Boys völlig untypisch arrangierte Nummer erinnerte in ihrer schlichten Erhabenheit an diverse Stücke der in den 70ern recht erfolgreichen und bis heute existierenden Gruppe Camel, und zwar auch deswegen, weil Lowes Stimme große Ähnlichkeit mit der von Camel-Sänger Andy Latimer besitzt. Eine echte Überraschung also zum guten Schluss.

Als Gesamtleistung war VERY ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Pet Shop Boys und machte mir das exzellente Popduo noch ein Stück sympathischer, als sie es immer schon gewesen waren.

simply the best!!
5 out of 5 stars.
1993 lieferten die 2jungs aus der tierhandlung ihr (bis heute!) bestes werk ab.
schon der opener "can you forgive her?" ist eines ihrer besten songs. einschmeichelnd in den gehoergaengen, aber ohne diese zu verkleben.
hier da tauchen choere auf (der bekannteste in "go west", was sicher auch der song schlechthin auf der scheibe ist) - auch gitarren sind manchmal zu hoeren.

und das alles ist wohl das rezept fuer dieses hammeralbum.
neil tennant und chris lowe schrieben 11 topsongs (ja, die cd hat 12 songs, aber "go west" stammt nicht von ihnen. im original interpretiert von "village people"). kein einziges schwaechelt.
die umsetzung der songs ist genauso gelungen, hier und da mal ein tupfer bombastochor, eine gitarre hier und da, dasselbe gilt fuer percussion. sicherlich sparsam eingesetzte instrumente. hauptsaechlich spielt der chip die instrumente.

aber auch mit dem synthie laesst sich musik machen, sofern man weiss wie man ihn einsetzt.
die erste befuerchtung dass das cover ein deutlicher hinweis auf die musik ist, die mich erwartet (plastik..) war also voellich unberechtigt.

auch nach ablauf einer dekade, nach beginn des neuen jahrtausends immer noch ein zeitloses und verdammt gutes stueck musik!

Klasse, aber eigentlich nix neues!!!
4 out of 5 stars.
Die Pet Shop Boys gehören ja nun schon fast in ein Museum. Aber für ein Museumsstück sind prächtig in Fahrt. Der Song "Go West" hat es allen gezeigt. Die Pet Shop Boys sind wieder da und vielleicht besser denn je. "Very" bietet alles für Fans, und alle die, die es noch werden wollen. Doch eigentlich zeigt "Very" auch eigentlich nicht allzuviel neues. Schade um die gebotenen Möglichkeiten




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