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Seeds/Web of Sounds
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| Punk-Vorreiter aus der Sixties-Garage | |
|  | Diese CD vereint die beiden ersten Seeds Alben "The Seeds" plus "A Web of Sound". Über The Seeds und deren legendären Sänger Sky Sunlight Saxon ist viel geschrieben worden, darunter einiges was dem Stellenwert dieser Sixties-Band für die Geschichte des Rock nicht unbedingt immer gerecht wurde. Tatsache ist, daß auf ihrem ersten Album, 1966 veröffentlicht, zwei unsterbliche Perlen des Garagen-Rock'n'Roll zu finden sind:Namentlich "Can't seem to make you mine" sowie das unglaubliche "Pushin' too hard". Sky Saxons' Art zu singen war in den Mid-Sixties absolut einzigartig. Hört man sich die Songs an, wird man bei einigen an Iggy Pop oder gar an Stiv Bators (The Dead Boys) erinnert. Ja, der gute Sky war eigentlich ein Punk-Sänger, dem es ziemlich egal war ob er in jedem Song immer den richtigen Ton traf. Diese Attitüde mit dem simplen Garagen-Beat seiner Band gepaart, machte The Seeds unverwechselbar. Neben den Sonics, The Chocolate Watch Band und den Count Five waren The Seeds tatsächlich Wegbereiter des 10 Jahre später folgenden Punk. Nicht umsonst coverten die Ramones auf ihrem Sixties-Tribute Album "Acid Eaters" die erste Seeds Single "Can't seem to make you mine" und auch Iggy and The Stooges waren unter anderem von den Mannen um Sky Saxon inspiriert. Das erste Album beeindruckt durch straighte Beats und clevere Texte. Saxon sang von unerfüllten Teenager-Sehnsüchten und war sicher eine Art Sprachrohr der gelangweilten, frustierten Prä-Vietnam Generation. Der Sound der Seeds wurde von einer Orgel dominiert. The Doors machten es kurze Zeit später ebenso und wurden unsterblich. The Seeds hingegen, kennen nur noch Eingeweihte. Das zweite Album dieser CD:"A Web of Sound" ist wesentlich psychedelischer und weist einige Längen auf. Ich nehme mal an, daß der zunehmende Genuss diverser Hallizunogene dafür verantwortlich war. Dennoch finden sich auch hier einige feine Songs, allen voran die dritte Single "Mr.Farmer" auf der Sky Saxon das harte Landleben preist. Alles in allem eine sehr gute CD, die schon wegen "Pushin' too hard" die Höchstnote verdient!!!
| |  | Hier kriegt man zwei in einem sozusagen, nämlich die ersten beiden Platten der legendären Seeds aus den Jahren 1966/67. Darauf enthalten sind fast alle ihre Klassiker von "Pushin' too hard" bis "Mr. Farmer". Die Seeds versuchten eine seltsame Mischung aus Punk und Flowerpower, die eigenwillige Blüten trieb: lärmige Drei-Akkord-Rumpel-Songs neben versponnener Psychedelia. So richtig gut waren sie nicht, technisch gesehen, aber ihr Sound war auch dank der Stimme von Sänger Sky Saxon unverwechselbar. Inspirierend.
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