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| Editorial Reviews: | |  |  | | Italiens Grimassen schneidendem Witzbold Roberto Benigni gelingt mit seiner Weltkriegskomödie Das Leben ist schön das eigentlich Unmögliche: Er formt aus der Tragödie des Holocaust eine uns amüsierende und zugleich nicht mehr loslassende Komödie. Sein Film war nicht nur eine Sensation an den Kinokassen auf der ganzen Welt (in Amerika hat er mehr eingespielt als jemals ein anderer nicht englischsprachiger Film zuvor und bei uns hatte er fast zwei Millionen Zuschauer), er hat seinem Regisseur, Co-Drehbuchautoren und Star Benigni auch verdientermaßen Oscars für den Besten Nicht Englischsprachigen Film und die Beste Männliche Hauptrolle eingebracht. Benigni spielt Guido, einen jüdischen Jungen vom Land und übermütigen Romantiker in Mussolinis Italien, der das Herz seiner Angebeteten (Benignis Partnerin im wirklichen Leben: Nicoletta Braschi) gewinnt und im Schatten des Faschismus einen niedlichen Sohn (der bewundernswerte Giorgio Cantarini) großzieht. Als die Nazis in den letzten Monaten des zu Ende gehenden Krieges beginnen, die Männer in ein Konzentrationslager zu verschicken, will Guido seinen Sohn unbedingt vor dem Bösen um ihn herum beschützen und überzeugt ihn davon, dass sie sich in einem komplizierten Wettstreit befinden, bei dem sie (ausgerechnet!) einen Panzer gewinnen können. Ohne je müde zu werden, hält Guido diese List mit seiner komischen Erfindungsgabe aufrecht, selbst dann noch als der Schrecken eskaliert und die Bevölkerung des Lagers immer mehr abnimmt. Gerade das wird für ihn zum Anlass, seinen Sohn noch mehr zu beschützen, so dass er sicher, unversehrt und -- am wichtigsten -- versteckt bleibt. Ein bisschen Hilfe findet Guido bei einem deutschen Arzt, den er schon aus seiner Heimat kannte und der von Horst Buchholz gespielt wird, dem großen deutschen Star des internationalen Kinos der 50er und 60er Jahre, um den es in der letzten Zeit sehr ruhig geworden ist. Benigni bewegt sich auf einer sehr schmalen Linie, die die Komödie von der Tragödie trennt und all seine Bemühungen sind reine Fantasie -- er vollbringt einige Kunststücke, die kein Mensch so in der Wirklichkeit vollführen könnte. Dafür haben ihm auch einige Kritiker heftigste Vorwürfe gemacht. Aber trotz all seines überdrehten Humors und der einfallsreichen Gags ist Das Leben ist schön in erster Linie doch eine bewegende und anrührende Geschichte über das Opfer eines Vaters, mit dem er nicht nur seinem kleinen Sohn das Leben, sondern auch seine Unschuld im Angesicht der grausamsten Taten bewahren will, die jemals von Menschen begangen wurden. --Sean Axmaker |  |  | | Die DVD beinhaltet -- zusätzlich zum Hauptfilm mit einer Spieldauer von circa zwei Stunden -- noch über eine Stunde an Zugaben. So erlaubt man uns zum Beispiel einen Blick hinter die Kulissen und zeigt uns in einem Bericht mit italienischem Originalton die Schauspieler und Mitarbeiter hinter der Kamera bei der Arbeit. In Interviews mit Roberto Benigni, Nicoletta Braschi und Horst Buchholz erfährt man des Weiteren mehr über die Entstehung dieses Meisterwerks. Gefilmte Reaktionen deutscher Kinogänger geben außerdem einen Eindruck von der emotionalen Wirkung, die das tragikomische Opus bei vielen Menschen auslöst. La Vita È Bella -- so lange es solche Filme gibt auf jeden Fall! --Harald Kepler |  |
| Custom Reviews: | |
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| Lieber eine schöne Illusion als eine grausame Wahrheit | |
|  | Dreißiger Jahre in Italien. Guido verliebt sich in seine Prinzessin" Dora. Jahre später zerstören die Nazis ihr gemeinsames Glück. Guido und ihr kleiner Sohn Giosué werden deportiert, doch Dora folgt ihnen ins Konzentrationslager. Mit aufopfernder Hingabe, voller Leidenschaft und Liebe gelingt es Guido, seinem Sohn den Glauben daran zu bewahren, dass das Leben schön ist.
Ein Film von grausamer Schönheit, vollkommen unrealistisch und dennoch real. Zeigt er uns doch auf so eindrucksvolle Weise, dass das Leben tatsächlich allein das Produkt unserer Gedanken und Gefühle ist. Unsere materialistische Konsumgesellschaft will uns zwar vom scheinbaren Gegenteil überzeugen, doch Glück entsteht immer noch im Herzen und sonst nirgendwo.
Die Dinge, die uns widerfahren kann man oft nicht ändern, aber wie wir damit umgehen und was wir daraus machen, dass allein macht unser Wesen aus.
Ein Film voller Charme und Witz, eine Tragödie zum Weinen, zum Lachen und ein leidenschaftlicher Liebesfilm zugleich. Ganz einfach wie das Leben, das so schön sein kann. Selbst dann, wenn es nur eine Illusion ist. Phantastisch und grandios!
| |  | Mein persönlicher Lieblingsfilm! Jenseits von üblichem Hollywood-Pathos zeichnet Roberto Benigni das Holocaust Elend neu! Mit einer wundersamen Leichtigkeit verarbeitet er dieses heikle Thema und schuf einen der wundervollsten, grausamsten und zärtlichsten Filme darüber, der trotz dieser Leichtigkeit oder gerade deswegen sehr, sehr nahe geht. Großes Lob an ihn!! Dieser Film ist ein Muss!!
| | Sehr ästhetischer, poestischer, dramatischer Werk. | |
|  | Ein beispielloser Film ! Meisterhaft Gespielt von R. Benigni der gleichzeitig Regisseur und Drehbuchautor von dem Film ist. Klasse Leistung. Wahre Kunst : ästetisch, originell, humurvoll,poetisch, tragisch, mutig. Der Film erfüllt alle diese Kriterien. Die Schnitte sind besonders schöpferisch, kreativ und gleichzeitig passend zu der Ästhetik des Films. Pochende Gefühle und Humur macht die Arbeit des Schöpfers mehrmals sehenswert. Optimistischer Kunst nent sich sowas !Absolut sehenswert , sogar eine Pflicht.
| |  | Das ist das Lebensmotto von Guido. Ein Mensch, der uns zeigt, wie kostbar die Leichtigkeit ist, eine Hommage an des Menschen Geist, der in der Lage ist, vertrackte so zu definieren, dass es für ihn erträglich ist.
Eine solche Einstellung verharmlost gar nichts. Ein KZ ist ein KZ, die Verfolgung von Juden ist eine Verfolgung.
Guido hat zu Widerständen die Auffassung, nicht dagegen anzukämpfen, sondern sie umzubiegen, sich eine Nische zu suchen.
In Umgang mit seinem Sohn demonstriert dieser Film, wie dies gelingt, dem Jungen den Schrecken zu nehmen.
Vor Schrecklichem erschrecken bestätigt nur den Machtanspruch,den dieser Schrecken erhebt. Diesen Anspruch auf diese Weise des Schweijk zu umgehen, heisst ihn schwächen.
Guido ist mit dem Leichten verbunden, ohne deswegen oberflächlich zu sein. Er stellt sich mit seiner Art den ungünstigen Umstände entgegen, aber nicht durch Konfrontation,sondern durch Umgehung , das Innere lässt sich von dem Schrecken nicht besetzen. Guido lässt nicht zu, dass der Schrecken Herrschaft über ihn bekommt. Offensichtlich ist dies eine Haltung, die eine grosse Zahl von Menschen beeindruckte und dem Film viele Preise einbrachte. Begnini gestattet sich nicht ein " billiges" Happy Ende. Guido überlebt nicht, aber seine Haltung überlebt. Sein Sohn kommt davon- so, wie er durch diesen Vater geschützt wurde, einigermassen unversehrt.
Natürlich kann man einwenden, hier werde die Schreckensherrschaft eines KZs verharmlost. Aber: steht KZ hier nicht als Symbol für äusserst widriges Leben ? Es ist sicher nicht Begninis Anliegen, die Verhältnisse zu verharmlosen. Wenn man an Viktor Frankl denkt, hat er das KZ überlebt, weil er nicht zugelassen hat, dass dieses Schreckensregiment über ihn die Herrschaft übernimmt.
Ich denke, diese Botschaft will der Film mitgeben. Und diese Botschaft zu verbreiten, wird vielen Menschen eine Hilfe sein können.
Gut, dass es diesen Film gibt !
| |  | Anfangs zieht sich der Film so, daß ich ihn schon beinahe wieder ausschalten wollte. Gut, daß ich es nicht getan habe, denn das Böse schleicht sich sehr langsam ein und unterwandert das Leben der Protagonisten.
Der Vater erklärt seinem Kind die Situation mit einer eigenen Art von "Doppeldenk"-Methode so, daß es für das Kind wie ein Spiel erscheint, um es vor der grausamen Realität zu schützen. Als Zuschauer bekommt man aber natürlich genau mit, was wirklich passiert.
Ich schäme mich, in Deutschland geboren worden zu sein, auch wenn es erst nach dieser Zeit der Massenmörder war.
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