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Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
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| Editorial Reviews: | |  |  | | Nicht nur, dass Barry Levinsons Komödie in der relativ kurzen Zeit von 29 Tagen abgedreht wurde, diese Satire auf Politik und Show Business vermittelt auch das Gefühl, sie sei erst gestern fertiggestellt worden. Eine erfrischende Wendung ist klar erkennbar, nämlich die mutige Satire auf die Krise eines amerikanischen Präsidenten und der Leute, die die Fakten bereinigen. Hauptfiguren sind ein mysteriöser Mr. Fix-It, (Robert De Niro), ein erfahrener Hollywood Produzent (Dustin Hoffman) und eine Beraterin im Weißen Haus (Anne Heche). Kann die sexuelle Belästigung eines minderjährigen Mädchens durch den Präsidenten zwei Wochen vor einer Wahl vertuscht werden? Ein Krieg in Albanien wäre genau das Richtige. In der guten alten Zeit wäre der Präsident einfach einmarschiert. Dank moderner Technologie geht das Ganze aber noch sauberer. Einer hungrigen Presse ist jede Spur gut genug; bequeme Falschinformationen werden durch die neueste Täuschungsmaschinerie Hollywoods geliefert ("alles entwickelt durch den letzten James-Cameron-Film"), die Bilder und Merchandising kreiert und alles mediengerecht verpackt. Und es muss ja richtig sein, weil es im Fernsehen gezeigt wird. Das Drehbuch von David Mamet (Die unsichtbare Falle) stellt nie die Moral oder die absolute Verschwiegenheit in Frage, die nötig ist, so eine Sache erfolgreich durchzuführen. Er und Regisseur Barry Levinson haben gerade genug Wahrheit in die Geschichte gepackt, dass man sich beim nächsten Mal, wenn man CNN oder NTV schaut, fragt, was Dichtung und was Wahrheit ist. Viele der Nebendarsteller (u.a. Denis Leary und Willie Nelson) unterstützen die Geschichte durch ihre bloße Anwesenheit. Die drei Hauptrollen sind beeindruckend gespielt. Wegen der Ähnlichkeit zwischen den tatsächlichen Ereignissen und diesem Film wird Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt für immer mit der Monica Lewinsky-Affäre verbunden bleiben. --Doug Thomas |  |
| Custom Reviews: | |
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|  | Wollte nur sagen: Dieser Klempner Joe im vergangenen US-Wahlkampf hat mich stark an "Old Shoe" erinnert, oder?
| |  | in amerika steht die präsidentschaftswahl an. blöd nur, dass der präsident (der die wiederwahl anstrebt) in der heißen phase des wahlkampfs von einem mädchen bezichtigt wird, sich an ihr im oval office vergriffen zu haben.
das mädchen geht daraufhin an die presse, die medien greifen das thema sofort auf und für kurze zeit gibt es keine anderen news mehr - ein skandal - wie soll die wiederwahl gerettet werden? eine masse an verschleierungstaktiken muss her, und die bekommt der präsident auch.
dank seines wahlkampfteams, das den "mächtigsten mann der welt" wieder ins spiel bringt. mit einer reihe von intrigen und einem inszenierten krieg in albanien (!), der die medien vom skandal im oval office ablenken soll, scheinen diese taktiken auch aufzugehen ...
fazit: temporeich, tolle schauspieler, gesellschaftskritisch und doch lustig - gute kost, die ihr geld wert ist! ein ganz untypischer amerikanischer film
| | Hatte mir viel... viel mehr versprochen! | |
|  | Die großen Namen sprechen zuerst einmal für sich. Ich hatte mir also eine gehobene Vorstellung versprochen, die auch nicht allzu oberflächlich bleiben sollte. Aber was ich dann zu sehen bekam, das war doch schon eine sehr gr. Enttäuschung. Die Story wirkt einfach nicht richtig ausgefeilt und da wäre noch so viel mehr drin gewesen. Auch die Schauspielerleistungen können hier leider überhaupt nicht begeistern, weil die Hauptfiguren schlechtgemachte Karikaturen sind, die man eh nach 5 Min. schon langweilig findet. Ich habe mich durch die Laufzeit des Films hindurchgequält und muss sagen, dass es verschenkte Zeit war. Zu diesem Thema(Medienkrieg) gibt es sicher bessere Filme(z.B. Michael Moore Dokumentationen usw.-die sind wenigstens auch lustig)! FAZIT: Als Satire zu oberflächlich und als Komödie zu un-lustig! Auch die darsteller enttäuschen - lieber nicht zugreifen, denn Hoffman und De Niro haben so viel bessere Filme in ihrer Filmographie, die sich wirklich lohnen - dieser aber nicht!!
| |  | Dies ist der beste Lehrfilm zum Thema: Wie wird Politik gemacht?
Ich weiß, als das ist er offiziell gar nicht gedacht, aber wer diesen Film gesehen hat, wird erst mal sehr viele Parallelen mit dem realen Leben entdecken. Satire war schon immer eine gute Möglichkeit auf die Wahrheit aufmerksam zu machen, ohne sich selbst in das Zentrum des Beschusses zu begeben.
Aber nicht nur dies, er ist auch ansonsten wirklich klasse gemacht. Spitzenschauspieler und eine geniale Story (!!!).
Mal wieder ein Film, den man sich immer und immer wieder ansehen kann.
"Wag the dog" ist einer meiner Lieblingsfilme, weil er so sehr aus dem Leben ist. So ist es oft mit der Wahrheit: Die Lügen wirken glaubwürdiger, die Wahrheit glaubt kein Schwein... ;o) Es ist nämlich leichter an die Lügen zu glauben.
| | Medienkritik und Medienwirklichkeit | |
|  | Macht über die Medien, Inszenierung, Ruhm für den Künstler, Verblendung der Masse ? diese Facetten stellt ?Wag the Dog? eindrucksvoll dar. Wie in keinem anderen Film scheinen Fiction und Wirklichkeit zu verschwimmen. Um die die heutige (Medien)gesellschaft zwar nicht zu begreifen, doch aufzuhorchen, ist dieser Film ein Muss.
Der Plot Kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen wird dem Amtsinhaber eine Affäre im Weißen Haus angedichtet. Ähnlichkeiten zur Lewinskyaffäre von Präsidenten Clinton sind offensichtlich, obwohl der Film davor produziert worden ist. Einer der Berater des Präsidenten heuert flugs einen Hollywoodregisseur an, um ein Ablenkungsmanöver zu inszenieren.
Dieser plant einen Krieg gegen Albanien. ?Warum Albanien? ? Warum nicht!? Das ist dann sogleich das Motto. Slogan, Song, Held, Opfer ? an alles wird gedacht. Selbst als die Inszenierung vom Geheimdienst durchschaut wird, behalten die Mediengestalter Oberwasser. Das ganze Land und die Medien selbst lassen sich blenden.
Kritik Natürlich sind einige Dinge im Film stark übertrieben, schließlich gab es keinen Einspruch seitens der albanischen Regierung. Aber in der Kürze der Zeit wäre dies sicher auch nicht möglich gewesen. Trotzdem wird eines deutlich: Bei einer glaubwürdigen Geschichte lassen sich die Menschen täuschen, haben selbst wenig Muße und Zeit verschiedene Sachen zu hinterfragen.
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