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The Omega Man [UK IMPORT]

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Editorial Reviews: 
In den 70er-Jahren, zwischen "Agent Orange", atomarer Bedrohung und dem Watergate-Skandal, spiegelte sich auch im Science-Fiction-Film die bedrückende Stimmung. Plötzlich erinnerte ein Großteil der denkbaren Zukunftsszenarien an die Apokalypse. Der Omega Mann markierte den Höhepunkt dieser Entwicklung.

Charlton Heston spielt einen amerikanischen Wissenschaftler im Schatten der ultimativen bakteriologischen Katastrophe, die nach einem Krieg zwischen Sowjets und Chinesen den Großteil der Menschheit dahingerafft hat. Die Überlebenden unterteilen sich in zwei Gruppen: eine kleiner werdende Schar immuner Menschen und ein infizierter, psychopathischer Mob, der in seiner Lichtempfindlichkeit an Vampire erinnert. Die Infizierten werden von dem durchtriebenen, charismatischen Mathias angeführt, der seine Berufung in der Ausrottung der für die Entstehung der tödlichen Seuche verantwortlichen Zivilisation findet.

Heston befindet sich zwar im Besitz eines Gegenmittels, er und die wenigen verbliebenen Gesunden sind jedoch den Infizierten hoffnungslos unterlegen. Tagsüber arbeitet er mit seinen Getreuen an einer provisorischen Ordnung (mit Rosalind Cash als Hestons vor Waffen strotzenden Angetrauten). Während sie unbehindert durch menschenleere Stadtlandschaften kreuzen und die wenigen Vergnügungen genießen, die das Leben noch zu bieten hat, gelten ihre Gedanken einer besseren Zukunft. Nachts müssen sie sich der stetig wachsenden Menge Infizierter erwehren.

Sowohl apokalyptisches Mahnmal als auch bittersüße Romanze, zeichnet Der Omega Mann ein überzeugendes Psychogramm voller Hoffnung und Verzweiflung. Keine Vergnügungsfahrt, aber ein toller Film. --Grant Balfour



Custom Reviews: 
Starker SF-Film !!
5 out of 5 stars.
Ist er absolut! Da gibt es gar nichts dran zu deuteln!
Wer ihn nicht mag, soll halt UMSCHALTEN!
Viele haben diesen Knopf auf ihrer Fernbedienung offensichtlich nicht!
Ich hab ihn mir als DVD zugelegt, weil ich meine, das dies einer der absolut besseren SF-Filme ist, die es überhaupt gibt!
Wenn ich da an die vielen SF-Müll-Serien denke, die uns in den letzten Jahren vorgesetzt wurden... ich will da gar nicht weiter ausführen...

DVD überzeugt mit sehr gutem Bild
5 out of 5 stars.
"Der Omega-Mann" (1971): Neville, ein Wissenschaftler hat eine bakteriologische Katastrophe als einziger Immuner überlegt, aber sein befestigtes Haus in Los Angeles wird ständig von "Der Familie" unter Führung des Fanatikers Matthias angegriffen. Die Familie bilden verseuchte Überlebende, denen die Krankheit im Endstadium eine unerträgliche Lichtempfindlichkeit beschert hat. Tagsüber streift Neville durch die scheinbar verlassene Stadt, nachts drohen Angriffe. Eines Tages sieht er eine junge Frau, die noch nicht erkrankt zu sein scheint, doch das Unheil nimmt bereits seinen Lauf. Als erstes fiel mir das gute Bild der DVD auf. Da ich den Film seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hatte und mich an praktisch nichts erinnern konnte, war die Angst, wieder einmal Geld für einen vermeintlichen Klassiker zum Fenster rausgeworfen zu haben, ziemlich groß, aber meine Begeisterung für alte SF-Filme konnte sich auch an diesem Film schnell entfachen. Großartig fand ich die Selbstgespräche, die Charlton Heston als Robert Neville führt, auch wie er mit einer Caesar-Büste Schach spielt, was schon sehr an "The Quiet Earth" erinnert. Der große Unterschied zur Will Smith One-Man-Show mit den der MTV-Generation bzw. dem Kommerz geschuldeten CGI-Zombies ist, dass hier die verseuchten Überlebenden eine religiös-fanatische Bruderschaft, "die Familie" bilden, und eben Menschen sind, die sprechen können und auch was zu sagen haben, was mir persönlich trotz einiger logischer Schwächen des Films interessanter erscheint. Interessant sind auch die etwas mickrigen Bonusfeatures, neben dem Kinotrailer (Englisch ohne UT) gibt es eine Einleitung zum Film (4 Min., Englisch mit zahlreichen Untertiteln) und eine Featurette (10 Min., Englisch mit zahlreichen Untertiteln), wo man u.a. sieht, wie sich Charlton Heston mit einem Anthropologen getroffen hat, um sich auf die Rolle vorzubereiten. "Der Omega-Mann" nimmt sich zwar gegenüber dem Roman "I am Legend" von Richard Matheson auch etliche Freiheiten heraus, bleibt aber kritisch in seinen Aussagen und weiß seine Fans durch eine geglückte Mischung aus Action/Unterhaltung und SF-typischer Gesellschaftskritik zu überzeugen. Zusammen mit dem sehr guten Bild der DVD reicht mir dies für eine fünf Sterne-Bewertung.

Wäre heute ein Flop
1 out of 5 stars.
Die Schauspieler überzeugen größtenteils, aber die Logik oder vielmehr Unlogik der Handlung erinnert mich streckenweise an diverse Karl-May-Bücher. Wer wird mit Speeren und einer antiquierten Zimmerflak kämpfen, wenn es in den hochgerüsteten und nunmehr fast menschenleeren Staaten tonnenweise moderne Waffen gibt? Warum sprengt man die Bude von Neville nicht einfach in die Luft und schafft sich damit auch gleich den vermeintlichen Übeltäter einfach vom Hals? Nur einige Beispiele der Unlogik. Der Film wirkt irgendwie, sicher ungewollt, lustig. Die lächerlichen Sonnenbrillen, die grotesken Kontaktlinsen in Mansonmanier, die schlechte Arbeit der Maskenbildner, die billigen Kapuzenumhänge (sicher aus dem Kostümverleih um die Ecke) und die an Katzengejammer erinnernde Musik. The Omega Man ist einfach nur ziemlich mies und das hat nichts mit dem Alter des Films zu tun. Denn das es besser geht beweist Soylent Green.

Öde !
1 out of 5 stars.
Sorry, für alle Charlton Heston - Fans, aber....das war nix. Ziehmlich angestaubt und öde. Selten habe ich mich so gelangweilt , wie bei dieser "Iam Legend" - Verfilmung. Die Will SMith Verfilmung ist um länge besser, als dieser Murks.

Dieser Film ist Legende
3 out of 5 stars.
Bei diesem Film bietet sich vor allem der Vergleich mit der Neuverfilmung mit Will Smith an: 'I am Legend' ist um Klassen aufregender - nicht nur, was die Tricktechnik betrifft. Die Verfilmung von 2007 ist deutlich spannender, beklemmender, erstaunlicher.

Dafür bietet das Original ein Wiedersehen mit dem kürzlich verstorbenen Charlton Heston. Er ist in der Rolle als Wissenschafter Neville gut besetzt und glaubwürdig - aber das ist Will Smith auch. Na gut, es geht hier um den Omega Mann.

Als Schauplatz hat man damals Los Angeles gewählt, nicht New York wie in der Neuverfilmung.
Für das Publikum von damals müssen die Szenen äußerst eindrucksvoll und beängstigend gewesen sein. Vor allem die Szenen am Anfang wirken sehr realistisch, als Heston durch die menschenleere Stadt fährt. Auch die 'Untoten' sind recht gut gelungen, wenn man von ihren Kostümen absieht. Wäre spannend, wie die Leute damals reagiert hätten, wäre Ihnen Anfang der 70er-Jahre die Neuverfilmung präsentiert worden. Wahrscheinlich hätten Sie das Ganze für die Realität gehalten ...

Mitte der 60er-Jahre ist der Roman übrigens erstmals verfilmt worden, mit Vincent Price in der Hauptrolle: 'Last Man on Earth'. Und 2007 hat man die Grundidee nochmals verfilmt, zu einem B-Movie mit Marc Dacascos in der Hauptrolle unter dem Titel 'I am Omega'.

Wenn Sie also Charlton Heston nochmals sehen wollen zwischen 'Ben Hur' und 'Jahr 2022 ...', wenn Sie nostalgische Gefühle bekommen beim Gedanken an die 70er-Jahre, oder wenn Ihnen Will Smith als Fehlbesetzung vorgekommen ist, dann ist dieser Film wahrscheinlich perfekt.

Auch die Extras sind ganz nett: zwei der Darsteller hat man interviewt, außerdem die Drehbuchautorin, es gibt ein paar entfallene Szenen und die Doku 'The Last Man Alive'.

Alles in allem ein Film der zwar inzwischen natürlich Altersflecken hat, aber durchaus sehenswert ist, wenn man die Neuverfilmung gesehen hat oder das Buch von Richard Matheson gelesen hat.




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