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Best of Bob Dylan
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|  | Ich habe mir diese CD 1997 hauptsächlich gekauft, weil sie nach "Greatest Hits Vol. 3" drei Jahre zuvor die zweite CD war, auf der Dylan remastert zu haben war, und die verwendeten Remasters klingen auch so transparent wie bis dato nicht gehört, ein Genuss! Nun war ja realistischerweise nicht zu erwarten, dass man Dylans Oeuvre auf einer CD auch nur ansatzweise gerecht werden könnte, und es sind (bis auf Oh, Sister), chronologisch sortiert, ausnahmslos Dylan-Klassiker zu finden, aber natürlich ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Unvollständigkeit der Titelauswahl schrie förmlich nach einer Ergänzung, die dann ja auch 2000 mit "The Best of Bob Dylan Vol. 2" nachgeliefert wurde.
Hier wurde zum ersten, aber nicht zum letzten Mal auf einem Sampler Everything is broken von "Oh Mercy" präsentiert, an das ich mich erst so langsam gewöhne; meiner Meinung nach wird bei diesen Gelegenheiten bis heute Man in the long black Coat vom selben Album sträflich vernachlässigt.
Dafür ist hier als Bonbon mit der in "Jerry McGuire" verwendeten Version von Shelter from the Storm ein Outtake aus den "Blood on the Tracks"-Sessions als Kaufanreiz angefügt, der diese CD gerade für Fans unverzichtbar macht.
Die CD ist weit davon entfernt, perfekt zu sein; aber wegen ihres tollen Klangs, der Besetzungsangaben im schmalen Begleitheft sowie wegen des erwähnten Bonustracks mag ich sie immer noch sehr.
| | Natürlich ist diese Zusammenstellung nicht schlecht.... | |
|  | "The Best of", das stimmt natürlich, allerdings frage ich micht, wer diese CD braucht. Zwar werden die Jahre 1962-1989 beleuchtet, aber Dylan hat einfach zu viele Klassiker geschrieben, um sie auf eine CD zu packen. Besser beraten ist man mit "Bob Dylan's Greates Hits" Vol 1 - 3 oder 3-CD-Box "Biograph" (1962-1985), die nicht wesentlich teurer sind, aber wesentlich mehr bieten.
| |  | Über Bob Dylans Musik ist eigentlich schon alles gesagt. Die Texte sind vielschichtig und poetisch, die Melodien mitreißend, aber nicht gewöhnlich, die Arrangements exzellent. Obwohl seine Stimme für den konventionellen Geschmack hin und wieder ein bisschen zu wünschen übrig lassen mag, erreichen doch nur wenige der unzähligen Covers durch andere Künstler die Kraft und Qualität des Originals. Es ist unmöglich, das Werk eines so hervorragenden und produktiven Songwriters durch lediglich 18 seiner Lieder zu repräsentieren. Man könnte leicht 100 weitere, ähnlich bedeutende Dylan-Songs finden. Aber die Best Of hat mich vor ein paar Jahren immerhin so beeindruckt, dass ich mir inzwischen zahlreiche Dylan-Alben zugelegt habe, darunter so meisterliche wie "Highway 61 Revisited", "Blonde On Blonde" und "Blood On The Tracks". Die auf dieser Best Of enthaltene Version von "Shelter From The Storm" ist übrigens eine andere als jene, die man auf "Blood On The Tracks" findet. - Die Ausstattung der Best Of ist etwas spärlich, die Tonqualität sehr gut.
| |  | Um eines zu Anfang klarzustellen: Ich bin Dylan-Fan und ich liebe seine Musik über alles. Bob ist der genialste Texter der Welt, schreibt großartige Melodien und seine Songs haben schier unendliches Flair. Aber was, bitte, soll diese Compilation!? Da sind doch nur die zum Teil ziemlich abgedroschenen ("Blowin' in the wind", "Knockin' on heaven's door"), weltbekannten Hits drauf, die sich gut verkaufen lassen. Eine solche Oberflächlichkeit sollte selbst ein "Best of" nicht inne haben. Die erste Phase in Dylan's Karriere, in der er reiner Folk-Musiker und Protestsänger war, ist mit 3 Songs vertreten, und zwar genau denen, die sowieso jeder schon kennt. Die 65/66er Trilogie mit den drei besten (Folk)Rock-Alben aller Zeiten ("Subterranean homesick blues", "Highway 61 revisited" und Blonde on blonde"), auf denen jeder Song dem anderen gleichsam das Wasser reichen kann, wird mit einem Titel pro LP bedacht. Wo bleiben unvergängliche Liebeslieder wie "Love minus zero", wo bleiben die unendlich genialen Epen wie "Desolation row" oder "It's allright ma", auf die Dylan's Ruf als famoser Dichter und Liedermacher aufgebaut ist, wo bleiben experimentelle Sachen wie "Rainy day women" ? Alles, was nicht schon weltbekannt ist, wird vollkommen vernachlässigt. Dylan's country-beeinflusste Phase ist etwa genauso stark vertreten wie die beiden zuvor genannten schöpferischen Perioden, was etwas unverhältnismäßig daherkommt. Das tiefberührende Album "Blood on the tracks" von 1975 ist mit 2 zwar großartigen, aber natürlich berühmten Songs vertreten: "Tangled up in blue" und "Shelter from the storm". Ein paar sporadische Ausschnitte der darauffolgenden Dekaden runden die CD ab, welche zwar durchgängig tolle Musik enthält, jedoch die Karriere eines großen Mannes nur mit einer geradezu unwürdigen Oberflächlichkeit und Kommerzialität darstellt. Hörer, die nur mal nebenbei was vom Bob Dylan haben wollen, können sich "The best of" eventuell noch zulegen, obwohl selbst für allgemein Pop-Musik-hörende Menschen noch viel mehr aus Dylan's LPs hätte herausgekratzt werden können, doch wer sich wirklich für Bob Dylan interessiert, der sollte sich gleich ein beliebiges Studio-Album aus der ersten Hälfte der 60er zulegen und sich dann weiter vorarbeiten, um das fantastische Werk des fantastischsten Musikers unserer Zeit zu entdecken.
| |  | diese cd ist vollkommen und gehört damit auch in meine persönliche top 3. und so wie die cd vollkommen ist, ist auch (fast) jeder einzelne track vollkommen, bis auf die ausnahmen "Everything Is Broken" und "Gotta Serve Somebody", die irgendwie nicht so in mein bild von bob dylan passen (mag sein, dass andere genau andersrum denken). aber die restlichen 16 meisterwerke kann man problemlos auch so nennen, vorallem "Blowin' In The Wind", "Like A Rolling Stone" und natürlich "Knockin' On Heaven's Door", das schon sooft gecovert, aber niemals erreicht wurde. meiner meinung nach gehört diese cd bei jeden ins regal, da es immerhin das best of eines der, wenn nicht sogar des, besten solokünstlers aller zeiten ist, der wie kein anderer zihamonika und gitarre zusammenbringt.
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