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Revolver

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Editorial Reviews: 
REVOLVER
Revolver sollte nicht lange die ambitionierteste LP der Beatles bleiben. Für viele Fans aber -- den Schreiber dieser Zeilen eingeschlossen -- ist sie nach wie vor die beste Platte der Gruppe. Ein Paradebeispiel dafür, wie sich feinstes Songwriting mit experimenteller Freude an neuester Produktionstechnik zusammenbringen läßt, gehen die Einflüsse dieser Platte jedoch weit über ein schlichtes "Sie-waren-die-Größten-Gejubel" hinaus.

Stellt man die eher traditionell-melodischen McCartney-Songs "Here, There and Everywhere" oder "For No One" Seite an Seite mit Lennon-Hämmern wie dem sarkastischen "Dr. Robert" oder dem träumerischen "I´m Only Sleeping", und kommt dazu noch Harrisons ungewohnt witziges "Taxman", dann waren diese Songs wenigstens genauso gut wie alles, was ein Jahr später auf Sgt. Pepper angestrebt wurde. Allerdings kamen diese bei weitem subtiler herüber. Ein absolutes Muß für alle Hörer! --Rickey Wright



Custom Reviews: 
Nicht nur das beste der Beatles, sondern überhaupt
5 out of 5 stars.
Habe natürlich alles von den Beatles und noch einiges anderes, dieses Album ist jedoch seit Jahren die Nr. 1 meiner persönlichen All-Time-Charts und wird wohl auch nicht mehr verdrängt werden. Man muss auch immer bedenken, wann dieses Album mit welchen Mitteln entstand. Lange Zeit rangierten White Album und Abbey Road noch vor Revolver, inzwischen ist aber für mich ganz klar Revolver die Nr. 1.

Übergangsalbum
5 out of 5 stars.
Im Jahr 1966 entschlossen sich die 4 Jungs nicht mehr Live aufzutreten. Es war ein Jahr vor dem Flower-Power Jahr 1967. Deshalb finde ich diese Cd als Übergangs CD ähnlich "Ruber Soul". Es sind darauf Beatmusik wie "Taxman" als auch psychodelic Sound wie bei "Tomorow never now". Deshalb ist diese Platte sehr Abwechslungsreich was auch das Lied "Elenor Rigby" mit den Streichern beweist. Ich persönlich finde Sie noch besser wie Sgt. Pepper. Auch die Sitar von George ist zum ersten mal zu hören. Eigentlich darf diese Cd in der Beatles-Sammlung nicht fehlen

42 Jahre alt und immer noch taufrisch
5 out of 5 stars.
"Yellow Submarine" war mein erster Berührungspunkt mit den Beatles im Alter von 6 Jahren. Spielte unsere Lehrerin damals zur Pausengymnastik für die Kinder der 1. Klasse.
Seitdem haben mich die Beatles durch mein Leben begleitet - und ich entdecke immer noch neue Sachen in den Songs.
Revolver sollte man unbedingt gehört haben. Sie Songs sind wie Freunde: mal sind sie ganz nah und man hört zu, manchmal vergisst man sie fast und beim nächsten "Treffen" entdeckt man eine ganz neue Facette. Ich kanns nicht anders beschreiben. Revolver fasziniert mich seit über 30 Jahren!

muss jeder haben
5 out of 5 stars.
Das 1966er Album "Revolver" zeigt die Beatles auf dem Höhepunkt ihres Schaffens als kreative Köpfe, die im Studio herausfordernde und für Jahrzehnte richtungweisende Musik komponierten und aufnahmen. Dies kam einerseits durch den Entschluss zustande, auf die kräftezehrenden Bühnenauftritte der Vorjahre von nun an gänzlich zu verzichten, andererseits profilieren sich hier die beiden Bestandteile des erfolgreichsten Komponistenduos aller Zeiten, John Lennon und Paul McCartney, als eigenständige Künstler mit unverwechselbarer musikalischer Handschrift und einem unbeschreiblich guten Gefühl dafür, "die richtigen Töne zu treffen", wie man so schön sagt. Die Art und Weise, wie sich diese beiden Legenden auf "Revolver" ergänzen, wie sie genau die Gegenpole bilden, die den Legendenstatus ihrer Band erst ermöglichen konnten und sie musikalisch zu völlig neuen Ufern führten, ist aus der Retrospektive immer noch genauso faszinierend, wie sie es damals in der Entstehung des Albums gewesen sein muss.
Auf der einen Seite steht Paul McCartney, der mit seiner Melodieverliebtheit und seinem unvergleichlichen Gespür für prägnante Songstrukturen gut und gerne auch ein brillianter klassischer Komponist hätte werden können, was sich auch in seinen Arrangementideen, in denen Streicher und Bläser eine große Rolle einnehmen. Ob mit trauriger Melancholie wie auf "Eleanor Rigby" oder "For no one", ob schwärmerisch dahinschwelgend wie auf "Here, there and everywhere" oder von einer enormen Heiterkeit geprägt, die sich eins zu eins auf den Hörer überträgt, wie auf "Good day sunshine" oder "Got to get you into my life" - dieser Mann zieht den Hörer mit der Kraft und Schönheit seiner Melodien in seinen Bann wie kein Zweiter.
Auf der anderen Seite steht der eher in Richtung Künstlertyp tendierende John Lennon, der die Ecken und Kanten in die Musik der Beatles einbringt, der zeitweise auf eine rockige Gangart setzt und dazu noch mit neuartigen Sounds experimentiert und sowohl musikalisch als auch textlich im Ganzen eher augenzwinkernd und ironisch zu Werke geht. Herausfordernde Rocknummern wie "She said she said" oder "And your bird can sing" strahlen eine ungemeine Energie aus, während "I'm only sleeping" und vor allem das auf nur einem Akkord basierende und durch hochinnovative Klangexperimente berühmt gewordene "Tomorrow never knows" schon die spirituell-hypnotische Richtung andeuten, in die Lennon von diesem Zeitpunkt an im Zuge seines Lebenswandels immer mehr tendieren und damit für einige der genialsten Songs der Musikgeschichte sorgen sollte.
Die Tatsache, dass sich nun auch noch George Harrison vorwitzig unter die Songschreiber mischt und dabei auch noch glanzvoll reüssiert, steigert nur noch die Faszination, die "Revolver" ausmacht. Auf "Love you to" bringt er erstmals so richtig radikal seine sprichwörtliche Sitar und das damit verbundene "indische Element" in die Musik der Beatles ein, und mit "Taxman" sorgt er für einen Opener, der mit exzellentem geradlinigem Riffrock ein Bindeglied zwischen dem Rock'n'Roll der frühen Tage und der ungemeinen künstlerisch anmutenden Kreativität dieser Schaffensphase darstellt. Einziges Manko der Platte, wenn man hier davon sprechen darf, ist für mich der unglücklicherweise berühmteste Track des Albums, das vielzitierte und doch so alberne "Yellow submarine". Das geht nicht gegen den immer irgendwie sympathisch-bemitleidenswert wirkenden Drummer Ringo, der hier mal singen darf und dabei sicherlich nicht die allerglücklichste Figur macht, sondern eher gegen den Komponisten. "Yellow submarine" ist für mich einer der ganz ganz wenigen wenn nicht sogar der einzige Punkt in der Diskographie der Beatles, an dem Paul McCartney es mit der Seichtheit und Einfachheit seiner Melodieführung so weit getrieben hat, das es schon nicht mehr schön ist, sondern in diesem erhabenen und hochkreativen Albumzusammenhang einfach stört. Aber was soll man sich mit dem wenigen negativen aufhalten, wenn man so ein historisches und tolles Album vor sich hat. Flankiert von Vorgänger "Rubber soul" und Nachfogler "Sgt. Pepper" gehört es, zusammen mit Brian Wilson's "Pet Sounds" und Bob Dylan's 65/66er Folk-Rock-Trilogie, zu dem engstmöglichen Kreis des Kanons, der stellvertretenden für die Mitt-60er steht, jene Phase, in der die Rockmusik ihren kreativen Höhepunkt erreichte und die wohl richtungweisendste und beste Musik des 20. Jahrhunderts, wenn nicht sogar aller Zeiten (ich weiß, diese Quervergleiche hinken) geschrieben und aufgenommen wurde. Ein Muss für jeden.

Mit Sgt Peppers die beste Beatles Platte
5 out of 5 stars.
Die Platte wird ja von einigen nur als "Übergangsperiode" bezeichnet. Ich dinde allerdings das Revolver einige der besten Beatles Songs überhaupt enthällt. Sie beginnt mit dem RockSong Taxman der von George geschrieben wurde. Elenor Rigby ist auch ziemlich genial. Yello Submarine, She Said She Said, Good Day Sunshine und And Your Bird Can Sing sind ein genialer Mittelteil. Mit Doctor Robert kommt dann gegen Ende einer der allerbesten Beatles Songs überhaupt. Mit Tomorrow Never Knows wird Revolver würdig abgeschlossen.




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