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One Size Fits All
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| Editorial Reviews: | |  |  | | ONE SIZE FITS ALL |  |
| Custom Reviews: | |
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| One size fits all: Klasse Album, Over-nite sensation: Klasse Songs! | |
|  | Ich will mal den Versuch wagen, zwei der - mit gutem Grund - beliebtesten Zappa-Alben vergleichend zu rezensieren. Es findet sich hier ein Phänomen, das zu den häufigsten der anspruchsvolleren Pop- und Rockwelt gehört: Fast alle Ausnahmekünstler haben echte Hit-LPs, die aber als Album nicht so recht funktionieren - so dass ihnen schließlich schlüssige Gesamtkunstwerke, die eigentlich weniger gute Einzelkompositionen beinhalten, locker den Rang ablaufen. Genannt seien da nur Revolver und Abbey Road von den Beatles, Beggars Banquet und Let it bleed von den Stones, All summer long und Pet sounds von den Beach Boys oder Are you experienced? sowie Axis: Bold as love von Jimi Hendrix. Diese Konstellation ließe sich auch auf Over-nite sensation und One size fits all anwenden: Auf der erstgenannten, früher erschienenen LP befinden sich mit "Dirty love", "I'm the slime" und "Montana" gar drei recht unterschiedliche, ganz außergewöhnliche Songs, die auch auf die zwar in vielerlei Hinsicht diskutable, aber letztlich doch repräsentative Zappa-Best-of Auswahl Strictly commercial gepackt wurden - und der wahre Hit ist da noch gar nicht inbegriffen: Das Instant appeal-Wunder "Camarillo Brillo". Außerdem gibt's anbei noch das unbestritten spitzeste Tune der Rockgeschichte (Nr. 6). Gegen diese Nummern fallen allerdings die in der Mitte der LP positionierten Aufnahmen "50/50" und der Live-Standard "Zombie Woof" merklich ab. Und genau so etwas gäbe es auf One size fits all nie! Hier fügt sich ein Lied höchster Qualität an das andere, und dabei wurde - im Gegensatz zu Over-nite sensation - auch noch mit Erfolg darauf geachtet, dass die Anschlüsse zwischen den Tracks ganz organisch und schlüssig vorübergehen. Und dabei heißt dies nicht, dass alle Songs gleich oder wenigsten ähnlich klängen, im Gegenteil: One size fits all stellt auf herausragende Weise die musikalische Vielseitigkeit Zappas, für die er ohnehin berühmt und immer wieder gepriesen worden ist, unter Beweis. Hier finden sich verquere, meist ironische Jazzanleihen ("Inca roads"), straighter Rock ("... no shoes"), raffiniert-chillige Hymnen ("Sofa"), soulige und funkige Einlagen ("...no shoes", "Andy" und v.a. "Pojama people"), Prog-Rock ohne Spinnereien (das - obwohl ich Prog-Rock hasse - tolle "Florentine Pogen", auch ein Bühnenklassiker) und erdiger, kompositorisch aufgepeppter Bluesrock ("San Berdino"). "Andy" ist überdies - unter ostentativer Bemühung von Glamour-Versatzstücken und ihrer gezielten Zerstörung - vielleicht der musikalisch ironischste, in jedem Falle einer der tanzbarsten und mitreißendsten Rocksongs von Zappa. "Evelyn" ist eine kurze, kontrastiv angelegte Ouverture zu "San Berdino", die stark an das coole Intro zum "Muffin Man" der Folgeplatte Bongo fury erinnert. Überhaupt erkennt man in den bluesigeren Stücken von One size fits all - ein Zug, der Over-nite sensation ziemlich abgeht - den Schritt zur Livekollaboration mit C.Beefheart. Ja, warum sollte man sich dann überhaupt Over-nite sensation zulegen? Nun ja, wenn man auf die fünf Mittelstücke verzichten wollte - auf "Camarillo Brillo" und "Montana" k a n n man nicht verzichten. Allerdings finde ich die Single-Version von "Montana" ohne das nicht ganz zur Attitüde des Songs passende, umfangreiche Gitarrensolo schlicht gelungener und schlüssiger. Diese gibts auf "Strictly commercial".
| |  | dieses album steht für jazz und rock im zappa style.. eigentlich könnte man es als ein klassisches jazzrockalbum beschreiben, aber bei frank zappa spielen noch diverse einflüsse wie z.b.aus moderner klassik oder folkmusic mit.. so entsteht ein einzigartiger, komplexer stil, wie ihn halt nur zappa beherrscht.. bebop, rock, orchestrale instrumentierung und technische perfektion machen dies album zu einem hörereignis, das auch nach vielen jahren immer wieder ein hörgenuss ist.. "inca roads" ist mein lieblingstitel dieses albums- immer wieder hörenswert - sowas ist ein klassiker!
| |  | Auch nach Jahrzehnten ein Hörgenuss.Technisch perfekt, musikalisch am Zenit. Grosse Sequenzen,phantastische Soli,ulkige Texte. Ein Werk aus einem Guss. Großartiges Cover !! Ein Meilenstein der Musikgeschichte.
| | Einfach grandios, und "Inca Roads" ist das allergrößte !!! | |
|  | "Inca Roads" ist nicht nur eines der komplexesten und besten Zappa-Stücke aus den Siebzigern, sondern auch der Höhepunkt der Zusammenarbeit mit George Duke. Danach war für diese beiden eine Steigerung kaum mehr möglich, die baldige Trennung also absehbar. Das live in Helsinki eingespielte Gitarrensolo gehört für mich zu den besten, die Zappa überhaupt je aufgenommen hat, unglaublich beweglich und dynamisch. Wen's interessiert: die Titelstücke der drei "Shut Up 'n Play Yer Guitar"-Alben sind allesamt Versionen dieses Solos. Das übrige Material kommt zwar nicht ganz an dieses Niveau heran, bietet mit seiner weitgefächerten Stilvielfalt aber eine perfekte Ergänzung, auch wenn die ein- oder andere Idee dabei auch damals schon nicht mehr so ganz taufrisch war. Besonders gefallen mir neben dem Klassiker "Sofa" noch "Florentine Pogen" und "San Ber'dino", bei denen die aufkeimende Hinwendung Zappas zu einfacherem Blues (siehe das Folgealbum "Bongo Fury") sichtbar wird und wo folgerichtig kein geringerer als Don Van Vliet alias Captain Beefheart die Mundharmonika bedient. Insgesamt eine grandioses Album, das ich auch nach fast 25 Jahren immer noch sehr gerne höre. Erwähnenswert finde ich übrigens nach wie vor die gesanglichen Leistungen von Napoleon Murphy Brock.
| | Eine der besten Platten Zappas und absolutes MUSS | |
|  | Wenn das nicht die beste Besetzung seiner Band war! Mit George Duke, Chester Thompson, Ruth Underwood, Napoleon Murphy Brook...Und "Inca Roads" ist eines der tollsten Kompositionen der Rockmusik mit einem genialen Gitarrensolo. Ein sagenhaftes Album!
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