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Eisprinzessin
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|  | Ich muß mich meinen zwei Vorschreiberinnen anschließen...das Buch ist wirklich sehr träge und es hat mich mehr oder weniger gelangweilt.
Die Handlung ist recht einfach, es geht um einen König der seinen Staat mehr oder weniger mit Sex und Gewalt beherrscht. Frauen müssen in seinem Hofstaat entweder sterben oder ihm sexuell dienen...tja. Und dann? Eine einzige Intrige, die dem Buch ein wenig Sinn vielleicht gibt...vielleicht. Teilweise verschwinden interessante Figuren aus der Story, die mit einer neuen Verknüpfung in dem Geschichtsverlauf sicher ein wenig mehr Handlung eingebracht hätten.
Zu oft sind Hintergründe einfach nicht näher beschrieben. Wer jedoch eine Menge sexueller Handlungen lesen mag, findet hier sein Heil. Im Grunde, ein billiger Porno in schriftlicher Form.
Geistreiche oder erotische Unterhaltung sollte man sich von dieser Lektüre nicht erhoffen. Kurz und knapp: Ich rate vom Kauf ab.
| |  | Was wir hier haben, ist wohl ein Buch "von Mann - für Mann". Das Buch wird so erzählt, dass ein Schreiben über das Leben am Hofe berichtet. Und somit wieder ein Mann. Wir Frauen suchen dann doch meist nach ein bisschen Romantik, die hier überhaupt nicht aufkommen will. Dafür werden die Macht- und Sexspielchen um so genauer beschrieben. Nicht anstössig. Aber auch nicht so, wie Frau es vielleicht gerne lesen würde. Naja. Ich hab das Buch mal einem Bekannten geben - nur zum Test - und der fand es toll. Also 3 Sterne von mir, weils einfach nur vom falschen Geschlecht gekauft wurde. Aber dafür soll man den Autor doch nicht bestrafen.
| |  | Der Klappentext, der Titel und das Cover haben mich angesprochen und auf eine interessante Dominanz-Unterwerfungs-Liebesgeschichte hoffen lassen. Doch weit gefehlt, denn erst in der zweiten Buchhälfte beginnt dieser Teil der Handlung. Das gesamte Buch fand ich leicht sexistisch, Frauen dienen nur als unterwürfige und willige Sexsklavinnen ohne jede Charaktereigenschaften. Zwischendurch werden zwar auch mal ein paar junge männliche Sklaven erniedrigt, aber in erster Linie geht es nur um die Erniedrigung junger Frauen, die dabei von einem Orgasmus zum anderen taumeln. Das Aufeinandertreffen von Rahn und "Eisprinzessin" Lohr wird durch eine Massenvergewaltigung eingeleitet. Lohrs Widerspruchsgeist fand ich für ein paar Seiten lang anregend, aber auch sie wurde zunehmends unsympathisch und intrigant. Die Geschichte wird ohne jeden Spannungsbogen erzählt, ist dialogarm und die monotone Abfolge von Sexszenen, die sich zu Beginn noch recht prickelnd lesen (deshalb auch 2 Sterne statt 1), wirken einschläfernd. Lediglich Rahn und Lohr bekommen ein paar Charaktereigenschaften zugestanden, aber ich konnte nicht mit ihnen warm werden, denn sie blieben durch die Erzählweise aus Sicht des Chronisten stereotyp und distanziert. Natürlich endet auch die Beziehung Lohr/Rahn in Lohrs endgültiger Demütigung. Ich fragte mich nach der Lektüre, was diese langweilig dahin plätschernde "Chronik" bewirken soll. Dieser Roman ist wohl in erster Linie etwas für ganz bestimmte männliche Leser. Für die Leser, die neben detaillierten Sexszenen auch ein Minimum an Romantik, Handlung, interessanten Romanfiguren und gegenseitigem Respekt suchen, ist der Roman nicht zu empfehlen.
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