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Hotel Prinzess: Liebesroman
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| Klappentext verspricht mehr, als das Buch leider beinhaltet! | |
|  | Ich habe ja nun schon etliche Romane gelesen, dessen Inhalte sich vordergründig mit lesbischen Liebesstorys beschäftigen. Und ich muss sagen, trotz, dass der Klappentext recht Interesse weckend formuliert ist, es weitaus bessere und anspruchsvollere Bücher/ Romane zu diesem Thema gibt!
Das äußert sich meiner Meinung nach darin, dass die Grundidee an sich zwar nicht schlecht ist, es der Verfasserin aber an gutem Umsetzungsvermögen fehlt. Der sehr einfache, ich würde fast meinen laienhafte Schreibstil lässt darauf deuten, dass die Autorin in den Anfängen ihrer Karriere steht (kann mich auch täuschen, aber andere Werke von ihr sind mir nicht bekannt), was sich auf die wesentlichen Dinge eines guten Romans auswirkt: Die Charaktere sind größtenteils sehr oberflächlich beschrieben, was es schwer macht, sich in sie hineinversetzten zu können; durch den recht monotonen und simplen Schreibstil kommen die Spannung und die zu vermittelnden Gefühle (auch zwischen den Protagonistinnen) nicht so rüber, dass der Leser komplett gefesselt wird; der gesamte Handlungshergang schwächt dadurch meiner Ansicht nach etwas ab und wird vorhersehbar.
Zwar mangelt es nicht an erotischen Szenen zwischen den Protagonistinnen Sofie und Erica, jedoch wirkt das ganze Geknutsche fast ein wenig übertrieben und die Autorin wiederholt sich (gerade in solchen spannungsbietenden und fantasiereichen Textstellen!) in ihren Begrifflichkeiten, wodurch die an den Leser zu vermittelnde Erotik leider dennoch zu kurz kommt. Alles in allem kann ich für mich sagen, es gibt schlechtere und anspruchslosere lesbische Bücher als "Hotel Prinzess", dennoch sagte es mir nicht besonders zu; mir fehlte das gewisse Etwas, das An-den-Roman-gefesselt-Sein und die (hoteltypische) Atmosphäre.
Mehr als zwei gut verdiente Sterne kann ich dem Roman daher nicht geben.
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