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Jede Menge Seife. 6 CDs + mp3-CD
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| Skurile Eifelstory mit erschwertem Durchblick. | |
|  | Die Daily Soap "Unser Heim" ist am Ende. Die Einschaltquoten sind im Keller. Um die Soap zu retten wird der amerikanische Serienspezialist Herb Buffy eingeflogen. Er soll die Serie reanimieren und hat gleich einen Schwung neuer Drehbücher für den Außendreh in der Eifel dabei. Herbs Lebensgefährte Rob ist ebenfalls mit an Bord. Dann verschwinden zuerste die Drehbücher, dann die Darsteller Jacky und Steve. Zuvor wird der Lokalreporter Jupp in einer Scheune halb tot geschlagen und später im Koma ohne sein Wissen mit der Transexuellen Harald verlobt. Dazu spinnt der Zeitungsmann Feldmann sein eigenes Sensationsnetz und unterschätzt dabei seinen Assistenten. Nebenbei ermitteln Teile der Dörresheimer Polizei auf eigene Faust und werden dabei von einem Hypochonder unterstützt. Während all diese Protagonisten durcheinander wuseln und agieren, werden nach und nach Leichen produziert.
Ein bisschen verwirrend? Da haben sie ganz Recht. Leider nicht auf die gute, alte Krimi-Art verwirrend, sondern in ganz realer Weise. Skuril ist die Geschichte allemal, aber sie ist in reichlich Nebenstränge aufgesplittert, die das Zuhören nicht gerade erleichtern. Hier wäre, jedenfalls für meinen Geschmack, weniger mehr gewesen. Andreas Izquierdo sorgt mit dem ganzen Durcheinander der Story zwar auch für Spannung und Abwechslung, leider kam für mich noch ein Teil Verwirrung dazu. Damit erringt Jede Menge Seife für mich keinen der vorderen Plätze bei den Eifel Krimis. Der Preis für das Hörbuch ist in jedem Fall fair.
Franziska Stawitz liest den Text sauber und klar. Manchmal ist sie jedoch um die Betonung äußerst bemüht, was einen etwas holprigen Eindruck hinterlässt.
| |  | Stimmt, ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, der Krimi ist sehr skurril. Total witzig und mit trockenem Humer, der mich in meinem Auto, wo ich Hörbücher immer für unterwegs brauche, oft zu lauten Lachen gebracht hat. Teilweise ist der Plot leicht unglaubwürdig, aber das ist ok, weil die ganze Story im Grunde eine Karikatur ist. Eine Inhaltsangaber spare ich mir hier, die kann man schon 2 mal lesen. Manche Handlung ist aber auch innerhalb dieser Karikatur nicht ganz nachzuvollziehen. ZB, wenn die SOKO überhaupt nicht zu den gleichen Ergebnissen kommt wie die private Ermittlercrew der Freunde. Aber da sollte man nicht kleinlich sein. Dazu macht das Hörbuch zu viel Spaß. Nur die Sprecherin... Dass ausgerechnet sie ausgewählt wurde, ist mir persönlich leicht unverständlich. Dass jemand ein Hörbuch lesen darf, der einen Sprachfehler hat? Sie kann offensichtlich kein "z" mitten im Wort sprechen. Sie spricht es als stimmhaftes (!) "s", wie zB in "sehen". Nicht mal wie ein scharfes oder Doppel-s, das ging ja noch. So wird aus "schluchzen" "schluchsen", aus "seufzen" "seufsen" und andere gruselige Wortkreationen. Aber auch das trübt die Freude über die bizarre Story nicht. Nicht zuletzt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wie bei allen Radioropa-Hörbüchern unerreicht.
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